1. FC Heidenheim: Die zweite Reihe braucht Geduld

Frank Schmidt hat eine Stammelf gefunden

Frank Schmidt

Frank Schmidt hat in den letzten Wochen eine Stammelf gefunden. © imago images / eu-images

Nach zuvor vier Spielen in Folge ohne Niederlage, von denen immerhin zwei gewonnen wurden, hat es den 1. FC Heidenheim vor der Länderspielpause mit einer unerwarteten Heimniederlage gegen den VfL Bochum (2:3) wieder erwischt. Diese ärgerliche, weil durch defensive Nachlässigkeiten selbst verschuldete Pleite soll nun nicht in einen längeren Negativtrend münden, sondern kommendes Wochenende beim SV Wehen Wiesbaden mit einem positiven Auftritt beantwortet werden.

Dann darf man gespannt sein, ob Trainer Frank Schmidt personelle Konsequenzen zieht oder trotz der Niederlage gegen Bochum erneut der Mannschaft das Vertrauen schenkt, die sich in den vergangenen Wochen als Stamm herauskristallisiert hat.

Seit den Nachverpflichtungen von Tim Kleindienst und Konstantin Kerschbaumer, die beim 3:0 gegen Holstein Kiel am sechsten Spieltag erstmals dabei waren, gab es nur eine verletzungsbedingte Umstellung. Beim 1:1 in Karlsruhe ersetzte Robert Strauss den angeschlagenen Marnon Busch, der aber gegen Bochum schon wieder zurück war auf der rechten Abwehrseite.

Alternativen in Defensive und Offensive

Weil bis auf den langzeitverletzten Maximilian Thiel keine Ausfälle zu beklagen sind, bieten sich Coach Schmidt auch für die Partie in Wiesbaden wieder einige Alternativen. Die zweite Reihe, die am Donnerstag ein insgesamt eher durchwachsen verlaufenes Testspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach durch Tore von Denis Thomalla und Merveille Biankadi mit 2:0 gewann, benötigt aber tendenziell zumindest überwiegend weiter Geduld.

Zwar sind punktuelle Änderungen nicht auszuschließen, doch hat es sich die Startelf der letzten Wochen durchaus verdient, die Chance zur Wiedergutmachung zu erhalten, zumal auch gegen Bochum Einsatz und Leidenschaft nicht zu bemängeln waren. Bei 20:8-Torschüssen stimmte aber neben den Fehlern im Defensivbereich auch die Effizienz nicht.

Stefan Schimmer, der als Joker gegen Bochum für den (zu) späten Anschluss zum 2:3 sorgte, hat angedeutet, in letzterer Hinsicht für Abhilfe sorgen zu können. Mit Patrick Schmidt, Maurice Multhaup, David Otto sowie den Testspieltorschützen Biankadi und Thomalla gibt es aber noch weitere offensive Alternativen. Im Defensivbereich sind Arne Feick, Jonas Föhrenbach und Oliver Hüsing Alternativen, die auf ihre Chance lauern.

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