1. FC Heidenheim: Doppel-Auswechslung als Knackpunkt

Marc Schnatterer wohl nicht schwerer verletzt

Marc Schnatterer

Musste in Paderborn noch vor der Pause vom Feld: Marc Schnatterer. © imago images / foto2press

Ganz aus dem Rennen ist der 1. FC Heidenheim zwar auch nach der 1:3-Niederlage am Sonntag beim SC Paderborn noch nicht, doch bei vier Punkten Rückstand auf Platz drei sowie fünf Zählern zum zweiten Platz müsste an den letzten drei Spieltagen schon vieles zusammenkommen, damit die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt den Aufstieg feiern oder sich in der Relegation versuchen darf.

Richtig bitter ist das wohl vorzeitige Aus im Aufstiegsrennen vor allem deshalb, weil Heidenheim in Paderborn lange gut im Spiel war und mit einem Lattentreffer von Norman Theuerkauf auch die beste Chance im ersten Durchgang verzeichnete. Doch dann musste Coach Schmidt noch vor dem Seitenwechsel innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal wechseln.

Muskelverletzung bei Timo Beermann

Nach Nikola Dovedan, der aufgrund einer Innenbandblessur im Knie ganz ausgefallen war, mussten nacheinander mit Marc Schnatterer und Timo Beermann zwei weitere Leistungsträger vom Feld angeschlagen vom Feld. Nicht nur Trainer Schmidt sah im Ausscheiden der beiden Eckpfeiler auf der PK nach dem Spiel einen Knackpunkt: „Die zwei Wechsel haben uns wehgetan.“

Die zwei Wechsel haben uns wehgetan. (Frank Schmidt)

Immerhin bei Schnatterer konnte Schmidt aber zugleich vorsichtige Entwarnung geben: „Er wurde am Rücken getroffen, konnte nicht mehr richtig laufen und schießen – das sollte aber nichts Größeres sein.“

Während der Kapitän am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den SV Sandhausen damit wohl mitwirken kann, sieht es bei Beermann laut Schmidt nach einer Muskelverletzung aus. Möglich, dass der Innenverteidiger in dieser Saison nicht mehr eingreifen kann. Eine genaue Diagnose gibt es aber noch nicht.

Nicht ausgeschlossen ist gegen Sandhausen unterdessen der Einsatz von Dovedan, der mit seiner Umtriebigkeit und Kreativität kaum zu ersetzen ist. Ob es beim Österreicher reicht, wird sich aber erst im Laufe der Woche entscheiden.

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