1. FC Heidenheim: Gedanken an Robert Leipertz

Ex-Leistungsträger in Ingolstadt bisher kaum gefragt

Robert Leipertz

Bald wieder im FCH-Trikot? Robert Leipertz © Imago

Bislang hat sich der 1. FC Heidenheim mit den ablösefreien Verpflichtungen von Maximilian Thiel (1. FC Union Berlin) und Robert Glatzel (1. FC Kaiserslautern) auf dem diesjährigen Transfermarkt zurückgehalten. Dabei wird es aber nicht bleiben, hält der FCH doch noch nach Verstärkungen für alle Mannschaftsteile mit Ausnahme der Torwartposition Ausschau.

Und offenbar gibt es für die Offensive einen Wunschkandidaten, bei dem es sich gleichzeitig um einen alten Bekannten handelt: Robert Leipertz. Nach einer zweijährigen Ausleihe nach Heidenheim von 2014 bis 2016 (20 Tore und 17 Vorlagen in 70 Pflichtspielen) beorderte der FC Schalke 04 Leipertz im vergangenen Sommer zurück, um ihn direkt gewinnbringend an den FC Ingolstadt weiterzuverkaufen. Bei den Schanzern allerdings fasst der 24-Jährige überhaupt nicht Fuß und kam lediglich auf sechs Einsätze in der Bundesliga.

Vertrag in Ingolstadt bis 2020

Möglich, dass sich Leipertz‘ Einsatzchancen nach dem Ingolstädter Abstieg erhöhen, aber dennoch hegt man beim FCH die Hoffnung auf eine Rückkehr des auch in der Spitze einsetzbaren Rechtsaußens.

Wenn es eine Möglichkeit gibt, würden wir das machen. (Holger Sanwald)

„Wir haben ihn damals ungerne gehen lassen, sind auch noch in regelmäßigem Austausch. Wenn es eine Möglichkeit gibt, ihn zu verpflichten, würden wir das machen“, deutete FCH-Vorstandsboss Holger Sanwald im „Kicker“ (Ausgabe 46/2017) an, dass die Hoffnung auf eine Rückkehr von Leipertz intakt ist.

Allerdings hat Ingolstadt den Offensivmann im letzten Sommer nicht ohne Grund mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet. Auch mit Blick auf Leipertz‘ Leistungen in Heidenheim dürfte man in Ingolstadt auf eine Leistungssteigerung des gebürtigen Jülichers hoffen und eher weniger an einen Verkauf denken.

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