1. FC Heidenheim: Konkurrenzkampf in vollem Gange

Mehrere Optionen in der Offensive

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 16.08.17 | 09:16
Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim, coacht seine Mannschaft

Trainer Frank Schmidt lässt im offensiven Mittelfeld rotieren. ©Imago

Der 1. FC Heidenheim zeigte in den Spielen gegen Eintracht Braunschweig und Erzgebirge Aue, dass er auch in der laufenden Saison wieder der erwartet unbequeme Gegner ist. Gegen die Niedersachsen störte der FCH früh, weshalb während der gesamten Partie kein wirklicher Spielfluss aufkommen wollte. Beim Spiel im Erzgebirge glänzte Heidenheim durch brutale Effektivität in der Offensive und brachte den gut spielenden FCE damit zur Verzweiflung.

Pusch liefert

Das Pokal-Spiel gegen die SpVgg Unterhaching nutzte Trainer Frank Schmidt nun zur Rotation und brachte im Vergleich zur Partie gegen Aue sechs neue Spieler. Dies lässt zum Einen den Schluss zu, dass der FCH, besonders in der Offensive, breit besetzt ist und Schmidt aus mehreren gleichwertigen Spielern auswählen kann. Das wiederum befeuert den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft.

Zum Anderen gab das Spiel gegen die SpVgg auch Aufschluss darüber, welche Achse Schmidt derzeit für unverzichtbar hält. Die Innenverteidiger Beermann und Wittek wurden ebenso wenig geschont wie Stammkeeper Müller und die unumstrittenen Griesbeck und Schnatterer.

Neben dem Kapitän Heidenheims sind im 4-1-4-1 System des FCH drei Positionen im offensiven Mittelfeld zu besetzen, um die sich momentan mit Titsch-Rivero, Pusch, Skarke, Dovedan und Thiel fünf Spieler streiten. Die besten Einsatzchancen des Quintetts hat Kolja Pusch, der nach seinem Wechsel von Jahn Regensburg scheinbar keine Umstellungszeit auf die höhere Liga benötigt und bisher überzeugte.

Skarke entwickelt sich weiter

Auch in der kommenden Partie gegen Duisburg hat der 24-Jährige daher wieder beste Einsatzchancen. Da Pusch gegen Unterhaching im zentralen offensiven Mittelfeld gut mit Titsch-Rivero harmonierte, könnte dieser ebenfalls von Beginn an starten.

Auf der Außenbahn zeigt Eigengewächs Tim Skarke momentan gute Ansätze, um den nächsten Schritt zu machen, nachdem er bereits in der letzten Saison in seinem zweiten Zweitliga-Jahr einen gewaltigen Sprung nach vorn machte.

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