1. FC Heidenheim: Mit einem Arbeitssieg in die Spitzengruppe

Kleines Zwischentief ist mit zwei Zu-Null-Siegen vergessen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 21.09.19 | 07:06
Frank Schmidt

Trotz spielerischer Defizite mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: Frank Schmidt. © imago images / eu-images

Einem guten Start mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen sowie einem souveränen 2:0-Sieg im DFB-Pokal beim SSV Ulm 1846 hatte der 1. FC Heidenheim eine kleine Schwächephase folgen lassen. Bei Dynamo Dresden (1:2) und gegen den SV Sandhausen (0:2) setzte es zwei Niederlagen in Folge und beim 1. FC Nürnberg sah es lange nach der dritten Pleite aus.

In der Schlussphase beim Club rettete Heidenheim aber noch ein schmeichelhaftes 2:2 und hat damit offenbar wieder die Wende zum Besseren geschafft. Denn seit diesem Punktgewinn beim Bundesliga-Absteiger feierte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt gegen Holstein Kiel (3:0) und nun am Freitagabend gegen Darmstadt 98 (1:0) zwei Heimsiege am Stück. Das kleine Zwischentief der zweiten August-Hälfte scheint somit überwunden.

Spielerisch noch viel Luft nach oben

Vielmehr hat Heidenheim mit dem gestrigen Sieg gegen Darmstadt, den Coach Schmidt in seinem offiziellen Statement „unter dem Strich als Arbeitssieg“ bezeichnete, den Sprung in die Spitzengruppe geschafft.

Zwar rissen die spielerische Leistung gegen die Lilien und auch der glückliche Treffer von Robert Leipertz zum goldenen 1:0 kaum einen der 10.800 Zuschauer in der Voith-Arena vom Hocker, doch Schmidt war mit dem Auftreten seiner Mannschaft dennoch sehr zufrieden: „Wir haben sehr viel investiert, fußballerisch dagegen nicht immer die beste Lösung gefunden. Aber es war auch schwierig gegen einen sehr guten Gegner, der sehr gut organisiert war und bei Kontern immer gefährlich ist.“

„ Mehr geht nicht und deswegen Kompliment an meine Mannschaft. ”
Frank Schmidt

Insgesamt zog Heidenheims Coach ein positives Fazit nach dem Heimspieldoppelpack gegen Kiel und Darmstadt: „Wir hatten zwei Heimspiele innerhalb von sechs Tagen, spielen dabei zweimal zu Null und holen sechs Punkte. Mehr geht nicht und deswegen Kompliment an meine Mannschaft.“

Am nächsten Samstag beim Karlsruher SC freilich gilt es dennoch zuzulegen, will man sich vorne festbeißen. Schließlich sind die Abstände in der Liga, etwa mit aktuell nur drei Punkten bis Platz zwölf, weiterhin sehr gering.

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