1. FC Heidenheim: Stabiler dank Hüsing

Verteidiger nach langer Pause wieder ein Faktor

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 14.12.2020 | 14:26
Oliver Hüsing im Spielaufbau.

Seit vier Partien ist Oliver Hüsing wieder in der Heidenheimer Innenverteidigung gesetzt. ©imago images/Osnapix

Etwas Anlaufzeit hat der 1. FC Heidenheim zwar benötigt, nach 13 Punkten aus den letzten fünf Partien ist der Klub aktuell bereits besser als vergangene Saison. Mit bereits neun Toren scheint Christian Kühlwetter, im Sommer erst von Drittligist FCK verpflichtet, den Unterschied auszumachen.

Die Ausbeute des 24-Jährigen, der zudem seine erste Saison im Fußball-Unterhaus absolviert, ist natürlich beeindruckend. Aber eben nur ein Mosaikstein, warum es auf der Ostalb nach durchwachsenem Saisonstart (Ein Sieg an den ersten sechs Spieltagen), plötzlich läuft. Die extreme Laufbereitschaft ist ein weiterer, und dann ist ja noch Oliver Hüsing.

Zuletzt zwei Mal ohne Gegentor

Nach einem in der Vorsaison erlittenem Knochenödem und der daraufhin unumgänglich gewordenen Operation, kehrte der 27-Jährige erst am 8. Spieltag wieder in die Heidenheimer Startelf zurück und verpasste seitdem keine einzige Minute. Abwehrchef Patrick Mainka, der Situationen lieber spielerisch löst, und Hüsing, eher für das Rustikale zuständig, ergänzen sich dabei blendend.

Benötigte das Duo erst noch etwas Eingewöhnungszeit und konnte weder gegen Kiel noch Hamburg jeweils zwei Gegentreffer verhindern, hielt der FCH zuletzt gegen Fürth und Hannover die Null. Mit Marnon Busch auf der rechten und Norman Theuerkauf auf der linken Außenbahn – Letztgenannter wurde zwischenzeitlich auch im defensiven Mittelfeld benötigt – kann Trainer Frank Schmidt nun wieder auf eine eingespielte Viererkette bauen.

Die wiedergefundene defensive Stabilität führte dann auch dazu, dass gegen das „Kleeblatt“ und 96 jeweils ein eigener Treffer genügte, um die drei Punkte einzufahren und weiter nach oben zu klettern. Ein Trend, der gegen Jahn Regensburg am Dienstag fortgesetzt werden soll – dann natürlich erneut mit Oliver Hüsing in der Innenverteidigung.