1. FC Heidenheim: Stadionvorstellung

Die Voith-Arena im Detail

Heimspielstätte des 1. FC Heidenheim: Die Voith-Arena.©Imago/Picture Point

Das Schloss Hellenstein ist ein Blickfang für jeden Besucher der Stadt Heidenheim. Zu Fuß sind es von dort gut 15 Minuten bis zur nächsten Attraktion: Der Voith-Arena. Hier trägt der 1. FC Heidenheim seine Heimspiele aus. Und genau diese Spielstätte schauen wir uns in unserer Serie der Stadionvorstellungen heute einmal genauer an.

Name: Voith-Arena (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 15 000 Plätze
Sitzplätze:  10.700 (komplett überdacht)
Stehplätze:  4.300 (komplett überdacht)
Rollstuhlplätze: 16 (über Eingang K auf der Haupttribüne erreichbar)
Gästeblock: Blöcke E1 und E2 (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Weit über 30 Jahre lang, bis ins Jahr 2009 hinein, kickte der 1. FC Heidenheim im alten Albstadion – dem Vorgänger der modernen Voith-Arena. Während die aktuelle Spielstätte ein reines Fußballstadion ist, wurde dessen Vorläufer auf dem Schlossberg unter anderem auch für Leichtathletik-Events genutzt.

1971 erfolgte die Eröffnung des Albstadions, zwei Jahre später wurde die erste und einzige Tribüne installiert, diese bot 700 Menschen Platz. Dann passierte lange Zeit nichts, auch, weil die Heidenheimer im Amateurbereich gekickt hatten. Erst 2009, dem Jahr des Heidenheimer Aufstiegs in die 3. Liga, begann der Neubau auf dem Grund des alten Albstadions.

Zunächst hieß die neue Heimstätte „Gagfah-Arena“, erster Namensgeber nämlich war mit Gagfah ein Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft. Bereits im Frühherbst 2010 wurde die Einweihung des neuen Heidenheimer Wohnzimmers vollzogen.

Im Laufe der Jahre bekamen die Heidenheimer eine Photovoltaik-Anlage dazu. Die Konstruktion ist auf den Tribünendächern installiert, der FCH deckt damit einen großen Teil des Eigenbadearfs an Strom über alternative Energiequellen ab.

Der Name des Fußballklubs ist wie sein Stadion übrigens auch noch recht jung, seit 2007 erst heißt der Klub wie er eben heißt: 1. FC Heidenheim. Zuvor gehörten die Fußballer zum 1846 gegründeten Heidenheimer Sportbund, spät erfolgte die Abspaltung.

Am 19. März 2011 schließlich, am Tag des Derbys gegen den VfR Aalen, war die neue Arena erstmals ausverkauft. Die Partie endete mit einem torlosen Unentschieden. Und im März 2011 änderte sich auch der Name des Stadions, seitdem nun heißt es Voith-Arena. Der Name Voith steht übrigens für einen Technikkonzern mit Sitz in Heidenheim.

Stück für Stück wurde das Stadion des 1. FCH ausgebaut, die Kapazität stieg von 10 000 auf aktuell 15 000. Gut 20 Millionen Euro hat das Projekt insgesamt gekostet. Auf dem modernen Hybridrasen kickte auch schon die DFB-Frauennationalmanschaft. Am 17. September 2014 siegte die deutsche Auswahl mit 2:0 gegen Irland.

Die Voith-Arena ist in dieser Saison recht gut besucht. Die Auslastung beträgt im Schnitt über 70 Prozent. Im ligainternen Vergleich rangieren die Württemberger mit einem Zuschauerschnitt von gut 11 000 Fans auf dem zwölften Rang.

Bereits vorgestellte Stadien
Bielefeld (Schüco-Arena)
Braunschweig (Eintracht-Stadion)
Darmstadt (Merck-Stadion am Böllenfalltor)
Duisburg (Schauinsland-Reisen-Arena)
Fürth (Sportpark Ronhof)
Ingolstadt (Audi-Sportpark)
Kaiserslautern (Fritz-Walter-Stadion)
Kiel (Holstein-Stadion)
Regensburg (Continental Arena)
St. Pauli (Millerntor-Stadion)

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