1. FC Heidenheim: Was wurde aus den Abgängen 2020?

Das machen Dorsch, Griesbeck & Co.

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 | 16:51
Niklas Dorsch beim 1. FC Heidenheim

Niklas Dorsch startete sein erstes Auslandabenteur. ©Imago images/foto2press

Der 1. FC Heidenheim hat die beste Saison seiner Vereinsgeschichte hinter sich und klopfte in der Relegation sogar an die Tür zur Bundesliga. Trotzdem haben einige Spieler sich entschieden, dem FCH den Rücken zu kehren.

Niklas Dorsch
Der Mittelfeldspieler ging gemeinsam mit Tim Kleindienst nach Belgien zu KAA Gent. Dort ging es bisher turbulent zu: Schon der dritte Trainer ist am Ruder, die Champions League wurde verpasst und von zehn Spielen in der Liga drei verloren. Immerhin stand Dorsch in sieben davon in der Startelf und erzielte zwei Tore.

Tim Kleindienst
Für den Stürmer läuft es bei Gent nicht so gut wie für Kollege Dorsch: Er war erst viermal in der Startformation, traf bisher einmal. FCH-Fans können ihn und Niklas Dorsch immerhin im TV sehen, wenn es für die beiden in der Europa League gegen die TSG Hoffenheim geht.

Sebastian Griesbeck
Der 30-Jährige schaffte den Sprung in die Bundesliga auf eigene Weise und wechselte zu Union Berlin. Dort kam er in vier der fünf Saisonspiele als Einwechselspieler zum Einsatz. Die Köpenicker haben mit drei Remis und einem Sieg nach der Auftaktniederlage gegen Augsburg einen guten Start hingelegt.

Timo Beermann
Der Innenverteidiger kehrte zu seinem Ex-Verein VfL Osnabrück zurück. Bei den noch ungeschlagenen Lila-Weißen ist er Stammspieler und durfte sich sogar schon einen Assist notieren.

Maurice Multhaup
Mit Beermann wechselte Maurice Multhaup zum VfL Osnabrück. Der Offensivspieler, der in Heidenheim selten zum Stammpersonal gehörte, kommt auf drei Spiele, wovon zwei als Einwechselspieler.

Arne Feick
Der routinierte Linksverteidiger bekam nach fünf Jahren auf der Alb keinen Vertrag mehr, blieb der Liga aber erhalten: Aufsteiger Würzburg nahm der 32-Jährigen auf. In allen Partien spielte er von Beginn an, trug zuletzt auch die kapitänsbinde.

Andrew Owusu
Das Eigengewächs sah keine Perspektive mehr beim Zweitligisten und schloss sich Drittliga-Absteiger Sonnenhof Großaspach an. In der Regionalliga Südwest erfüllt sich die Hoffnung auf mehr Spielpraxis bislang. Der Mittelfeldspieler ist Stammkraft und war zuletzt mit einem Tor gegen den SSV Ulm erfolgreich.

Jonas Brändle
Der 20-Jährige stand vor demselben Problem wie Owusu, ließ sich aber zunächst nur ausleihen und zwar ebenfalls nach Großaspach. Auch für ihn geht das Geschäft bisher auf: Bei sechs von neun Spielen war er zum Anpfiff auf dem Platz. Mit schon fünf Niederlagen hinkt die SGA aber etwas den Erwartungen hinterher.

Robert Strauß
Mit 33 Jahren machte der langjährige Heidenheimer einen Strich unter seine Karriere. Dem FCH bleibt er dennoch erhalten, wechselte er doch auf eine Position in der Geschäftsstelle.

Wen haben die anderen verabschiedet? Hier geht’s zu den bisher erschienen Abgängen 2020.