1. FC Heidenheim: Wird Müller zum Elfmeter-Killer?

Torhüter beweist Nervenstärke

Jubel in Heidenheim.

Niklas Dorsch (l.) und Denis Thomalla (r.) jubeln mit Kevin Müller, nachdem dieser einen Elfmeter Magdeburgs pariert. ©imago images/Hartmut Bösener.

Mit Platz fünf erreichte der 1. FC Heidenheim in der abgelaufenen Saison die beste Platzierung seiner noch jungen Zweitliga-Geschichte. Großen Anteil daran hatte die drittbeste Defensive der Liga, die im Schnitt nur 1,32 Gegentreffer pro Partie zuließ.

Dieser Umstand ist auch ein Verdienst von Kevin Müller. Die unangefochtene Nummer Eins der Ostalbstädter verpasste lediglich eine Partie krankheitsbedingt, machte sonst mit erneut starken Leistungen auf sich aufmerksam und bewies sich als wahrer Elfmeter-Killer.

Steigerung in der 2. Liga

Von drei Strafstößen, die in der Liga gegen Heidenheim ausgesprochen wurden, parierte der gebürtige Rostocker zwei und kann mit einer Fangquote von rund 66,6% den besten Wert aller Zweitliga-Torhüter aufweisen. Damit untermauerte der 28-Jährige seine Entwicklung in punkto Nervenstärke bei Elfmetern.

Zwischen 2010 und 2015 stand er für Hansa Rostock, die Zweitvertretung des VfB Stuttgart und Energie Cottbus in der 3. Liga zwischen den Pfosten. Dabei wurden 17 Strafstöße gegen sein jeweiliges Team gegeben, von denen Müller lediglich drei entschärfen konnte. Eine Etage höher in Liga zwei stand der Schlussmann bei 18 Strafstößen zwischen den Pfosten, davon konnte er fünf entschärfen.

Mehr als zwei Elfmeter konnte in der gerade abgelaufenen Runde übrigens kein Torhüter halten. In dieser Statistik teilt sich Müller den ersten Platz mit Fürths Sascha Burchert, Duisburgs Felix Wiedwald und Manuel Riemann aus Bochum.

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