1. FC Heidenheim: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Samstag, 21.10.17 | 08:12
Robert Glatzel und Nikola Dovedan im Einsatz

Nikola Dovedan und Robert Glatzel sind neu beim FCH – doch wie lief es für die beiden bislang? ©Imago/Sportfoto Rudel

In der abgelaufenen Saison überraschte Heidenheim als Sechstplatzierter in der Endabrechnung, in der aktuellen Spielzeit läuft es hingegen nicht rund. Auch die kommenden Wochen versprechen keine Besserung, kommen einige hochkarätige Gegner auf die Heidenheimer zu. Doch welche Rolle spielen die Neulinge bislang? Liga.Zwei.de hat dies für Euch zusammengefasst.

Nikola Dovedan
Der 23-jährige Angreifer wagte Anfang Juli den Sprung aus seinem Heimatland Österreich in die 2. Bundesliga, nachdem der gebürtige Tullner in seiner Karriere bislang ausschließlich für österreichische Vereine aktiv war. Mit der Empfehlung von zehn Treffern und acht Vorlagen begann Dovedan sein Engagement in Heidenheim, welches bis 2012 datiert wurde.

Dort fand sich der 23-Jährige in acht von zehn Partien in der Startelf wieder, zudem wurde er zweimal eingewechselt. Gegen den VfL Bochum bereitete der Junioren-Nationalspieler zwei Treffer vor, beim 2:2 gegen Darmstadt erzielte er per Kopf den Führungstreffer.

Marnon Busch
Der Rechtsverteidiger war bereits in der letzten Saison leihweise in der 2. Bundesliga aktiv, der SV Werder Bremen hatte sich mit den Münchener Löwen auf eine Leihe einigen können. Im Sommer folgte dann der Wechsel zum FCH.

Dort durfte der 22-Jährige zunächst nicht ran, am 4. Spieltag gab Busch dann sein Debüt. An fünf der folgenden sechs Spieltagen stand der gebürtige Stader danach in der Startelf, dabei konnte er den derzeitigen Negativlauf jedoch auch nicht verhindern. Gegen Kiel gelang dem Ex-Bremer zumindest ein Treffer.

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Maximilian Thiel
Von Berlin nach Heidenheim, im Gepäck die Erfahrung aus knapp 40 Zweitligaspielen – so lief der Sommer für Thiel.
In der vergangenen Spielzeit kam der 24-Jährige auch verletzungsbedingt bei Union nicht zum Zuge, unter seinem neuen Coach Frank Schmidt hat sich daran bislang wenig geändert.

In zwei Spielen stand Thiel in der Startelf, gleich am zweiten Spieltag empfahl er sich mit einem Treffer gegen Aue. Es folgten drei Einsätze als Einwechselspieler, zuletzt blieb er ohne Spielzeit auf der Bank.

Frank Schmidt im Gespräch mit Kolja Pusch

Kolja Pusch kämpft noch um einen Startplatz unter Trainer Frank Schmidt. ©Imago/Sportfoto Rudel

Matthias Köbbing
Kevin Müller, Vitus Eicher und Köbbing – mit diesem Torwarttrio ist Heidenheim in die laufende Saison gestartet. Der 20-Jährige Neuling durfte in drei Partien auf der Bank Platz nehmen, an der Rolle als dritter Keeper dürfte sich für den ehemaligen Hoffenheimer erstmal nichts ändern.

Robert Glatzel
Der gebürtige Münchener machte in der letzten Saison durch gute Leistungen für den 1. FC Kaiserslautern auf sich aufmerksam, im Juli folgte dann der Wechsel zum FCH. Dort durfte der 23-Jährige bislang neunmal ran, dabei gelangen Glatzel zwei Treffer.

Kolja Pusch
Mit reichlich Euphorie dürfte der gebürtige Wuppertaler seine Zeit beim 1. FC Heidenheim begonnen haben. In der letzten Spielzeit bildete Pusch in der Aufstiegself vom SSV Jahn Regensburg eine wichtige Säule, dennoch entschied sich der 24-Jährige für einen Farbwechsel.

Bislang wechselt der Offensivmann, der in Leverkusen ausgebildet wurde, noch zwischen Bank und Startelf. An die sechs Treffer und sieben Vorlagen aus der Vorsaison konnte Pusch bislang noch nicht nahtlos anknüpfen, im Pokal erzielte er sein bislang einziges Tor.

Kevin Lankford und Ibrahim Hajtic wurden aus der eigenen Jugend hochgezogen. Während Lankford bereits etwas Zweitligaluft schnuppern durfte, blieb dies Hajtic bislang noch verwehrt.

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