SV Wehen Wiesbaden: Offensivstark auch in Liga zwei?

Großer Torhunger beim Aufsteiger

Daniel-Kofi Kyereh (l.) gegen Mergim Mavraj.

Traf in der Relegation doppelt und zuvor in der Liga 15 Mal: Daniel-Kofi Kyereh (l.). ©imago images/Jan Huebner

Der Anlauf war lang, aber nach zehn Jahren ist dem SV Wehen Wiesbaden die Rückkehr in die 2. Bundesliga geglückt. Nach dem denkbar schlechten Auftakt mit einer 1:2-Heimniederlage schien in der Relegation Endstation zu sein, doch die Hessen drehten im Rückspiel auf und durch den 3:2-Erfolg das Blatt.

„Was wir in der ersten Halbzeit geliefert haben war phänomenal und fantastisch. Wie zielstrebig sie gespielt hat, mit welchem Tempo sie unterwegs war, wie unglaublich dynamisch sie war, immer einen Tick schneller und immer da“, lobte Trainer Rüdiger Rehm seine Mannschaft auf der anschließenden Pressekonferenz überschwänglich.

Der beste Angriff in Liga drei

Mit Recht, zur Halbzeit lag Wehen Wiesbaden mit 3:1 in Führung, das Tor zu Liga zwei stand sperrangelweit offen. Dass die Hessen schon vor dem Seitenwechsel dreifach getroffen hatten, überraschte jedoch nicht wirklich.

Denn mit dem Toreschießen klappte es beim SVWW in der abgelaufenen Saison bereits richtig gut. Im Schnitt 1,89 Treffer pro Partie erzielte das Team und stellte damit den besten Angriff in Liga drei.

Unter Rehm trifft der SVWW im Schnitt immer doppelt

Diese Quote hätte eine Etage höher sogar zur drittbesten Offensive gereicht: Hier waren nur Köln (2,47) und Paderborn (2,24) noch treffsicherer. Dass die Hessen in der kommenden Spielzeit von dieser offensiven Marschroute abrücken, darf bezweifelt werden.

Denn seit Rehm im Februar 2017 das Traineramt übernahm, ist Torgefahr eine ständige Begleiterscheinung: In 106 Partien unter dem gebürtigen Heilbronner traf Wehen Wiesbaden insgesamt 205 Mal, also im Durchschnitt fast zwei Mal pro Spiel.

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