VfB Stuttgart: Darko Churlinov im Visier

Kontakte zum Offensivtalent des 1. FC Köln sind vorhanden

Darko Churlinov

Hat das Stuttgarter Interesse geweckt: Darko Churlinov. © imago images / Herbert Bucco

Mit Philipp Förster hat der VfB Stuttgart kurz vor Transferschluss den 15. externen Neuzugang unter Vertrag genommen, Rückkehrer wie Orel Mangala oder Marcin Kaminski noch gar nicht eingerechnet. Bis zur Winterpause sind die Handlungsmöglichkeiten nun sehr begrenzt, sodass vor Januar nicht mit weiteren Verstärkungen zu rechnen ist.

Dann aber ist nicht ausgeschlossen, dass die VfB-Verantwortlichen um Sportdirektor Sven Mislintat wieder zuschlagen. „Das ist ein fortlaufender Prozess. Man ist nie zufrieden“, zitiert der „Kicker“ (Ausgabe 75/2019 vom 12.09.2019) die grundsätzliche Haltung des Sportdirektors zur Kaderplanung und nennt mit Darko Churlinov vom 1. FC Köln direkt einen Kandidaten, der in einer der nächsten Transferperioden zu den Schwaben stoßen könnte.

Laut „Kicker“ steht der VfB in Kontakt zum Management des 19 Jahre alten Offensivspielers, der in Köln nur noch einen 2020 endenden Ausbildungsvertrag besitzt. Gespräche über einen ersten längerfristigen Profivertrag haben bislang nicht zum Ziel geführt. Vielmehr gab es zuletzt unterschiedliche Auffassungen bezüglich der optimalen Weiterentwicklung Churlinovs, der dem Vernehmen nach nicht mit der zweiten Mannschaft der Geißböcke trainieren und spielen will.

Köln hofft noch auf eine Einigung

Als Konsequenz wurde Churlinov, der am ersten Spieltag beim 1:2 in Wolfsburg zu einem 20-minütigen Bundesliga-Debüt kam, vor der Länderspielpause aus dem Profitraining genommen. Abgeschrieben hat der FC den sowohl im Sturmzentrum als auch auf Außen einsetzbaren Youngster, der zu Beginn der Woche beim 7:1 der nordmazedonischen U21 gegen die Färöer einen Doppelpack schnürte, indes noch lange nicht.

Die Tür ist absolut offen bei uns. (Achim Beierlorzer)

Nach der Rückkehr von der Länderspielreise am heutigen Donnerstag sollen die Gespräche laut Express wiederaufgenommen werden. Kölns Trainer Achim Beierlorzer macht zudem deutlich, dass Churlinov weiterhin bleiben soll, allerdings auch die Vorstellungen des Vereins akzeptieren müsse: „Die Tür ist absolut offen bei uns. Wir mussten da jetzt Klartext sprechen, weil es gar keine andere Idee für die Situation gibt. Aber ich hoffe, dass er sich für das Richtige entscheidet.“

In Stuttgart wird man vermutlich genau verfolgen, ob Churlinov und der FC auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Falls nicht, könnte der torgefährliche Offensivmann schon im Winter auf die Agendna rücken.

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