VfB Stuttgart drei Spiele ohne Kempf

Nach Platzverweis im Derby.

Marc Oliver Kempf gegen den KSC.

Auf seinen Kapitän muss der VfB vorerst verzichten. ©imago images/Hartenfelser

Der VfB Stuttgart muss in den kommenden drei Partien auf Marc Oliver Kempf verzichten. Der Kapitän der Schwaben wurde nach seiner roten Karte im Derby gegen den KSC vom DFB-Sportgericht für die Spiele gegen Sandhausen, Nürnberg und Darmstadt gesperrt.

Nach einem Foulspiel in der Schlussphase sah Kempf glatt rot, nach Ansicht des Sportgerichts handelte es sich dabei um rohes Spiel. Bei Trainer Tim Walter dürften sie Sorgenfalten im Hinblick auf seine Defensive dadurch nicht geringer werden. Zwar blieb der VfB beim 3:0 erstmals nach fünf Partien ohne Gegentor, die Personaldecke wird nun aber arg dünn.

Mehr Verantwortung für Badstuber

Da mit Marcin Kaminski bereits ein Innenverteidiger lange ausfällt, der Pole zog sich am 1. Spieltag gegen Hannover einen Kreuzbandriss zu, bleiben mit Maxime Awoudja und Nathaniel Phillips nur noch zwei Akteure übrig. Der bislang noch nicht eingesetzte 19-jährige Luca Mack fällt nach einem Verrenkungsbruch des Sprunggelenks ebenfalls länger aus.

Näher an der Startelf scheint aktuell Phillips zu sein, die Leihgabe der U23 des FC Liverpool durfte zuletzt gegen Dynamo den zu diesem Zeitpunkt gesperrten Badstuber ersetzen, gegen den KSC wurde der 22-Jährige nach Kempfs Platzverweis eingewechselt.

Auf Badstuber kommt hingegen die Aufgabe zu, neben den defensiven Pflichten auch offensiv mehr in Erscheinung zu treten. Im System von Walter war Kempf als verkappter Spielmacher und erster Aufbauspieler eingeplant.

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