VfB Stuttgart: Hoffnung auf dreifache Entwarnung

Castro, Kobel und Gonzalez angeschlagen vom Platz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 22.09.19 | 07:27
Gonzalo Castro

Als einer von drei VfB-Profis gegen Fürth verletzungsbedingt ausgewechselt: Gonzalo Castro. © imago images / Eibner

Mit dem 2:0-Sieg am gestrigen Samstag gegen Greuther Fürth hat der VfB Stuttgart seine Tabellenführung ausgebaut und liegt mit der starken Ausbeute von 17 Punkten aus sieben Spielern weiterhin klar auf Bundesliga-Kurs. Dennoch war im Schwabenland nach dem vierten Sieg im vierten Heimspiel nicht alles eitel Sonnenschein.

Trainer Tim Walter war mit der Leistung seiner Mannschaft, die schon in der zweiten Minute durch Daniel Didavi in Führung ging und in Person von Neuzugang Philipp Förster nach 82 Minuten alles klar machte, alles andere als zufrieden.

„ Wir haben gedacht, dass es von alleine geht. ”
Tim Walter

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben direkt ein Tor erzielt. Danach haben wir gedacht, dass es von alleine geht. Wir haben weniger Arbeit gegen den Ball verrichtet, sind weniger mit Ball gelaufen“, haderte Walter auf der VfB-Webseite mit dem Auftreten seiner Schützlinge, die nicht nur bei zwei Fürther Lattentreffern reichlich Glück hatten.

Sven Mislintat gibt vorsichtige Entwarnung

Dass unter dem Streich drei weitere Punkte standen, stimmte aber natürlich versöhnlich. Zugleich drückten allerdings gleich drei verletzungsbedingte Auswechslungen auf die Stimmung. Den Anfang machte Gonzalo Castro in der 18. Minute mit einer Sprunggelenksverletzung und nur vier Minuten später musste Schlussmann Gregor Kobel, der von Fürths Havard Nielsen am Knie erwischt wurde, vom Feld. Eine Risswunde war nicht zu übersehen. Ob Kobel noch weitere Blessuren davon getragen hat, ist offen.

Schließlich humpelte nach 77 Minuten auch noch Nicolas Gonzalez vom Platz, nachdem der Argentinier von Paul Seguin einen Tritt gegen das Schienbein erhalten hatte.

Noch ist unklar, wie schwer das Ausmaß der Verletzungen ist. Während sich Trainer Walter dazu kurz nach dem Spiel noch nicht äußern wollte bzw. konnte, gab es von Sven Mislintat zumindest vorsichtige Entwarnung: „Ich glaube, das sind Gott sei Dank alles Themen, die wir relativ schnell lösen können. Trotzdem muss man Bilder abwarten“, verbreitete der Sportdirektor gegenüber den Stuttgarter Nachrichten die Hoffnung, dass das Trio nicht länger fehlen wird.

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