VfB Stuttgart: Immanuel Höhn im Visier?

Hoffenheim an Lukas Rupp interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 02.06.16 | 07:41
Victor Obinna und Immanuel Höhn

Grätscht Immanuel Höhn bald für den VfB Stuttgart? © Imago

Weniger als drei Wochen bleiben dem VfB Stuttgart bis zum Trainingsauftakt am 22. Juni noch, um die Kaderplanungen so weit voranzutreiben, dass der neue Coach Jos Luhukay möglichst von Beginn an mit dem Personal arbeiten kann, das die Mission Wiederaufstieg erfolgreich meistern soll.

Aktuell schreiten die Planungen allerdings nur langsam voran, was vor allem auch daran liegt, dass wechselwillige Spieler wie Filip Kostic, Timo Werner, Serey Dié oder Lukas Rupp nach wie vor bei keinem anderen Verein unterschrieben haben. Ohne die erwarteten Ablösen vor allem für Kostic und Werner, für die man jeweils einen zweistelligen Millionenbetrag im Auge hat, fällt es dem VfB nicht leicht, sich selbst nach Verstärkungen umzusehen.

Abnehmer für die beiden Offensivspieler gäbe es freilich genügend, wobei sich der Poker aber durchaus noch etwas in die Länge ziehen kann. Das gilt auch für Mittelfeldspieler Rupp, für den sich nach dem FC Middlesbrough laut dem „Kicker“ (Ausgabe 45/2016 vom 02.06.2016) nun auch die TSG 1899 Hoffenheim interessieren soll.

Gespräche mit Embalo vor dem Abschluss?

Trotz der noch nicht erzielten Einnahmen wollen die nach wie vor ohne neuen Sportdirektor operierenden Schwaben aber den einen oder anderen Neuzugang zeitnah perfekt machen. Nach Jean Zimmer (1. FC Kaiserslautern) soll auch der seit einiger Zeit gehandelte Carlos Embalo, der zuletzt von US Palermo an Brescia Calcio verliehen war, kommen. Verhandlungen mit Palermo sowie dem ein bis zwei Millionen Euro teuren Embalo und dessen Berater wurden dem „Kicker“ zufolge in den letzten Tagen geführt. Ein Abschluss scheint nicht mehr in allzu weiter Ferne.

Darüber hinaus bringt der „Kicker“ auch Immanuel Höhn als Neuzugang ins Gespräch. Der 24-jährige Innenverteidiger verlor am Ende der abgelaufenen Spielzeit seinen Stammplatz beim SC Freiburg und könnte den Breisgau nun verlassen.

Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier, der Anfragen aus der ersten und zweiten Liga bestätigte, erklärte gegenüber „Bild„, Höhn bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen zu wollen: „Wenn sich etwas Stimmiges für Immanuel ergibt, sind wir gesprächsbereit.“