VfB Stuttgart stellt Walter frei

Tendenz zu negativ

Tim Walter beim VfB Stuttgart

Die VfB-Führung sah mit Tim Walter die eigenen Ziele gefährdet. ©Imago images/Pressefoto Baumann

In den letzten Wochen gab es viel Licht und Schatten beim VfB. So auch am letzten Spieltag gegen Hannover. Ein Punkt gegen ein Team aus dem Tabellenkeller war wenig, dafür sicherte man aber zumindest den Relegationsrang und kam nach Rückstand noch zurück.

Die VfB-Verantwortlichen nahmen sich daher Zeit für eine Analyse und kamen am heutigen Tag zu dem Schluss, sich von Trainer Tim Walter zu trennen.

Kein Plan B

Nach nur einem Sieg aus den letzten drei Spielen war die Tendenz zu negativ, das große Ziel Wiederaufstieg sah man als gefährdet an. Ein neuer Mann an der Seitenlinie soll für neuen Schwung sorgen.

Walter war erst im Sommer nach Stuttgart gekommen, hatte sich zuvor bei seiner ersten Zweitliga-Station in Kiel mit spektakulärem Offensiv-Fußball einen guten Ruf erarbeitet. Gleichzeitig gab es aber immer schon die Kritik, er habe neben seinem Angriffsfußball keinen Plan B. 

Das wurde auch in Stuttgart ersichtlich, wenn es gegen tiefstehende Gegner ging. So waren die Punktverluste gegen Darmstadt und Hannover kein Einzelfall.

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