VfB Stuttgart: Tim Walter fordert auch die Defensive

Gegen den KSC soll die Null stehen

Tim Walter

Tim Walter fordert Entschlossenheit in der Rückwärtsbewegung. © imago images / Pressefoto Baumann

Aufgrund der enttäuschenden Ergebnisse der letzten Wochen steht der auf den dritten Platz abgerutschte VfB Stuttgart vor dem 14. Spieltag ohnehin unter Druck. Dass am Sonntag auch noch der Karlsruher SC zum stets brisanten Baden-Württemberg-Derby anreist, sorgt für eine nochmals erhöhte Erwartungshaltung der Fans, die natürlich einen Sieg ihrer Mannschaft sehen wollen.

Das ist auch Trainer Tim Walter bewusst, der sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag zuversichtlich zeigte und die Frage nach den Gründen für einen VfB-Sieg eindeutig beantwortete: „Weil wir mehr investieren werden als der Gegner. Wir werden dann auch die nötigen Tore erzielen und keines kassieren.“

In den letzten sechs Spielen nie ohne Gegentor

Nachdem in den letzten Wochen vor allem über die Stuttgarter Abschlussschwäche und eine mangelnde Effizienz im letzten Drittel diskutiert wurde, fordert Walter im Vorfeld des Derbys vor allem volle Entschlossenheit bei der Defensivarbeit: „Es ist unser Job, dass wir mit allem, was wir zur Verfügung haben, unser Tor verteidigen – auch mit dem Leben.“

Eine durchaus nachvollziehbare Forderung des 44 Jahre alten Fußball-Lehrers, der zwischen 2013 und 2015 als Nachwuchstrainer auch für den KSC tätig war. Schließlich blieben die Schwaben in keinem der vergangenen sechs Pflichtspiele ohne Gegentor.

An der personellen Besetzung der Viererkette wird sich unterdessen nichts verändern. Auf der linken Abwehrseite wird erneut Gonzalo Castro auflaufen. Borna Sosa trainiert nach seiner Anfang Oktober gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:2) erlittenen Gehirnerschütterung zwar wieder mit, hat aber laut Walter immer noch „Aussetzer“ und benötigt folglich noch Zeit.

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