VfB Stuttgart: Stellungnahme zu Silas Wamangituka

Verwirrung um den Angreifer

Silas Wamangituka (m.) gegen Nürnbergs Tim Handwerker und Fabian Schleusener.

Heißt Silas Wamangituka (m.) gar nicht Silas Wamangituka? ©imago images/Zink

Update (15:31 Uhr):
Soeben hat der VfB Stuttgart eine Stellungnahme zur Verwirrung um Silas Wamangituka verschickt. Hier der Wortlaut:

„Der VfB Stuttgart hat sich im Rahmen des Wechsels des Spielers zum VfB wie immer alle relevanten Unterlagen vorlegen lassen. Dem VfB Stuttgart liegt nicht nur der Reisepass des Spielers vor, sondern auch die Spielerpässe der zuständigen Fußballverbände, die seine Karriere bis in das Jahr 2010 zurück vollständig abbilden.

Der VfB Stuttgart sah keinen Anlass und sieht weiterhin keinen Anlass, an der Echtheit oder der Richtigkeit offizieller staatlicher Dokumente zu zweifeln. Diese Dokumente wurden sowohl in der Vergangenheit von den französischen Behörden als auch im Sommer von allen zuständigen deutschen Behörden als richtig und ausreichend erachtet. Diesen Prüfungsergebnissen muss und darf der VfB Stuttgart vertrauen.“

Ursprünglicher Artikel (10:57 Uhr):
Aus sportlicher Sicht läuft es für Silas Wamangituka. Der Angreifer des VfB Stuttgart konnte sich nach seiner Einwechslung gegen Nürnberg empfehlen, traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich und legte damit den Grundstein für den 3:1-Sieg der Schwaben.

Abseits des Platzes macht sich nun allerdings Verwirrung breit. Wie die L’Équipe berichtet, soll der Kongolese 2018 beim Wechsel aus seiner Heimat nach Frankreich einen falschen Namen angenommen haben und eigentlich Silas Mvumpa Katompa heißen.

Noch kein VfB-Statement

Diese Anschuldigung erhebt Max Mokey Nza-Ngi, Boss seines früheren Klubs Olympic Matete FC. So soll sich Silas neue Papiere besorgt haben, um ablösefrei zu Olympiques Alès nach Frankreich wechseln zu können. Von dort ging es für den 20-Jährigen weiter zum Zweitligisten Paris FC, bei dem er sich in den Fokus des VfB spielte.

Im Kongo sollen die Gerüchte um den falschen Namen schon länger kursieren. „Ich würde ihn gerne nominieren. Aber ich kann nicht. Es gibt ein Problem mit dem Pass“, wird Kongos Nationaltrainer Christian N’Sengi Biembe von der L’Équipe zitiert.

Drohen Stuttgart damit ähnliche Unruhen wie dem HSV zu einem früheren Zeitpunkt im Fall Bakery Jatta? Eine Stellungnahme des VfB Stuttgart zu den Vorwürfen steht noch aus.

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