Wehen Wiesbaden: Bewegung noch in beide Richtungen möglich

Kommen soll aber nur noch eine "absolute Verstärkung"

Christian Hock, Rüdiger Rehm

Schließen weitere Kaderveränderungen nicht aus: Christian Hock (l.) und Rüdiger Rehm. © imago images / Jan Hübner

Mit dem von Hertha BSC verpflichteten Sidney Friede hat der SV Wehen Wiesbaden direkt an Neujahr seinen ersten und bislang einzigen Winterneuzugang präsentiert. Ob dem zentralen Mittelfeldspieler noch weitere Verstärkungen folgen, ist noch nicht sicher. Die Verantwortlichen um Trainer Rüdiger Rehm und Sportdirektor Christian Hock halten sich aktuell aber alle Möglichkeiten offen.

Wenn wir noch etwas machen, muss es eine absolute Verstärkung sein. (Christian Hock)

Einig sind sich Rehm und Hock aber darüber, dass kein Spieler für die Breite kommen wird, sondern nur ein Akteur, der die Mannschaft auf Anhieb weiterbringt. „Wir halten Augen und Ohren offen. Aber wenn wir noch etwas machen, muss es eine absolute Verstärkung sein“, betonte Hock gegenüber dem Wiesbadener Kurier, während Rehm im „Kicker“ (Ausgabe 5/2020 vom 09.01.2020) davon sprach, dass bei einem weiteren Neuzugang „alles passen“ müsse  und sich diesbezüglich womöglich erst am Ende der Transferphase Chancen ergeben werden.

Mehrere junge Spieler (fast) ohne Einsatzzeit

Die Tür geöffnet haben Rehm und Hock unterdessen den Spielern, die bislang nur wenig zum Einsatz gekommen sind. „Wenn jemand unzufrieden ist damit, dass er nur selten spielt, und sich woanders mehr erhofft, dann werden wir uns darüber unterhalten“, schließt Rehm Abgänge ebenso wenig aus wie Hock, der sogar etwas konkreter wird: „Gerade für die Jüngeren mit wenig Spielpraxis gilt es, sie vielleicht auszuleihen. Wir führen entsprechende Gespräche, das betrifft auf jeden Fall zwei, drei Spieler.“

Kandidaten gibt es in diesem Zusammenhang einige. Die Eigengewächse Jan Albrecht, Arthur Lyska, Jan Vogel und Giona Leibold spielten bislang ebenso praktisch keine Rolle wie die im Sommer verpflichteten Tobias Mißner und Michael Guthörl. Zudem könnte auch Dominik Franke, der Mitte September zum zweiten und bislang letzten Mal in der Startelf stand, zu diesem Kreis gehören.

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