Wehen Wiesbaden: Knöll und Shipnoski im Förderspiel erfolgreich

3:2-Sieg gegen Hessenligist Rot-Weiß Hadamar

Nicklas Shipnoski

Nicklas Shipnoski will nun auch in der 2. Liga treffen. © imago images / Martin Hoffmann

Der SV Wehen Wiesbaden hat vor der Länderspielpause mit den beiden ersten Saisonsiegen gegen den VfL Osnabrück (2:0) und beim VfB Stuttgart (2:1) den Anschluss an die Liga-Konkurrenz hergestellt. Im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim will der Aufsteiger nun am Samstag nachlegen. Dank der Rückkehr einiger zuletzt ausgefallener Akteure verfügt Trainer Rüdiger Rehm dann vor allem offensiv über deutlich mehr Alternativen als in den vergangenen Parten.

Und zwei der wieder fitten Offensivkräfte nutzten den gestrigen Test, der wegen des Einsatzes vieler Nachwuchskräfte als Förderspiel deklariert wurde, gegen Rot-Weiß Hadamar zur Eigenwerbung. Gegen den Hessenligisten besorgte der Ende August vom 1. FC Nürnberg ausgeliehene und seitdem nur zweimal eingewechselte Törles Knöll nach auskurierter Zerrung in der sechsten Minute die frühe Führung.

Nicklas Shipnoski, der nach fünf Einsätzen an den ersten fünf Spieltagen, davon drei von Anfang an, zuletzt ebenfalls pausieren musste, legte in der zwölften und 21. Minute einen Doppelpack nach. Mit diesem 3:0 ging es in die Pause, in der Coach Rehm die elf zunächst aufgebotenen Profis komplett durch Akteure aus dem Nachwuchs ersetzte, die letztlich ein knappes 3:2 über die Ziellinie retten konnten.

Rehm mit der Länderspielpause zufrieden

Rehm war trotz der schwächeren zweiten Hälfte nicht unzufrieden: „Die Profimannschaft war sehr präsent und hat gut vorgelegt. Bei den U19-Spielern lief es am Anfang nicht so gut. Das ist ein Lernprozess für die Jungs“, so der SVWW-Trainer auf der vereinseigenen Webseite.

Generell zog Rehm ein positives Fazit der vergangenen zehn Tage. Vor allem auch deshalb, weil Akteure wie Knöll und Shipnoski, aber auch Tobias Schwede und Marvin Ajani ihre Rückstände aufholen konnten: „Sie haben sich wieder reingekämpft und sind für Samstag in Schlagdistanz. Deshalb war die Länderspielpause sehr gut.“

Im Vergleich zum Spiel in Stuttgart wären Änderungen allerdings überraschend. Knöll, Shipnoski und Co. benötigen wohl zunächst noch etwas Geduld und müssen sich weiter empfehlen.

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