1. FC Magdeburg: Giorgi Loria spielt sich fest

Alexander Brunst verliert seinen Platz

Giorgi Loria im Spiel gegen Aue

Blieb bei seinem Debüt ohne Gegentor: Giorgi Loria. ©Imago/Christian Schroedter

Der 1. FC Magdeburg hat den Bann gebrochen. Nach zuvor sechs Unentschieden und drei Niederlagen gelang dem Aufsteiger im zehnten Heimspiel der Saison mit dem 1:0 über Erzgebirge Aue endlich der erste Sieg und zugleich zumindest für eine Nacht der Sprung ans rettende Ufer. Ihren Beitrag dazu geleistet haben auch drei der vier Winterneuzugänge, die in der Startelf standen.

Während Steven Lewerenz als vierter Neuer 90 Minuten auf der Bank blieb, begann Jan Kirchhoff erwartungsgemäß im defensiven Mittelfeld und Timo Perthel erhielt auf der linken Abwehrseite den Vorzug vor Michel Niemeyer. Überraschend indes war, dass der erst eineinhalb Wochen zuvor aus der Arbeitslosigkeit geholte Giorgi Loria im Tor stand.

Loria von Aue nur wenig gefordert

Eigentlich haben die Magdeburger Verantwortlichen in den vergangenen Wochen stets betont, dass Alexander Brunst weiterhin das Vertrauen genieße und die Nummer eins bleiben solle, sich allerdings immer auch ein Hintertürchen offen gelassen.

Nun war Trainer Michael Oenning offenkundig der Ansicht, dass Loria der Mannschaft nach einer kurzen Zeit des gemeinsamen Trainings mit seinen neuen Kollegen für mehr Sicherheit und Stabilität sorgen kann. Und der 32 Jahre alte Georgier enttäuschte trotz wenig Spielpraxis gegen Aue nicht.

Loria strahlte Ruhe aus, spielte gut mit und war bei den insgesamt wenigen Bewährungsproben zur Stelle. Am Freitag im richtungsweisenden Kellerduell beim FC Ingolstadt wird der Routinier sicherlich erneut zwischen den Pfosten stehen. Und Brunst bleibt nichts anderes übrig, als wieder Geduld zu beweisen und sich im Training aufzudrängen.

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