1. FC Magdeburg: Im Endspurt auf Schützenhilfe angewiesen

Rettung aus eigener Kraft nicht mehr möglich

Marius Bülter

Sein viertes Saisontor reichte in Bochum nicht zu Zählbarem: Marius Bülter. © imago images / Christian Schrödter

Sollte Erzgebirge Aue am heutigen Sonntag beim SSV Jahn Regensburg nicht verlieren, ist der direkte Klassenerhalt für den 1. FC Magdeburg auch rechnerisch nicht mehr möglich. Bei sechs Punkten Rückstand und der um zehn Treffer schlechteren Tordifferenz ist es aber ohnehin nicht mehr realistisch, Aue an den letzten beiden Spieltagen noch überflügeln zu können.

Vielmehr muss sich Magdeburg auf den Relegationsplatz fokussieren, der freilich aus eigener Kraft auch nicht mehr erreichbar ist. Nach der gestrigen 2:4-Niederlage beim VfL Bochum und dem gleichzeitigen 3:0-Coup des FC Ingolstadt beim Hamburger SV liegt der FCM zwei Punkte und zwei Tore hinter den Schanzern, die mit Siegen gegen den SV Darmstadt 98 und beim 1. FC Heidenheim zumindest die Relegation in der eigenen Hand haben.

Gute Ausgangsposition nicht genutzt

Magdeburg bleibt nur die Hoffnung auf mindestens einen Ausrutscher Ingolstadts. Parallel dazu muss die Mannschaft von Trainer Michael Oenning die beiden ausstehenden Spiele aber wohl schon gewinnen. Und das wird aufgrund der Stärke der Gegner sicher keine einfache Aufgabe.

Zwar darf man hoffen, dass der 1. FC Köln am letzten Spieltag in Magdeburg keine Punkte mehr für den Aufstieg benötigt, doch der 1. FC Union Berlin wird dem FCM am nächsten Wochenende sicherlich nichts schenken.

Wenn es am Ende nicht reicht, muss man sich in Magdeburg auch an die eigene Nase packen. Denn die nach einem starken Zwischenspurt zu Jahresbeginn erarbeitete Ausgangsposition wurde nicht genutzt. Nach 23 Spieltagen stand der FCM mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz am rettenden Ufer. Und nach 28 Runden stand zwar nur noch Rang 16 zu Buche, bei aber immerhin fünf Zählern mehr als Ingolstadt.

Dass in den letzten Wochen gleich vier Spiele (Duisburg, Sandhausen, Darmstadt, Regensburg) knapp mit 0:1 verloren wurden, würde einen Abstieg noch bitterer machen. Aufgeben wird man in Magdeburg allerdings sicher erst dann, wenn auch rechnerisch nichts mehr geht.

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