Arminia Bielefeld: Noch Hoffnung auf Alexander Schwolow – Benjamin Kirsten ist kein Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 25.09.20 | 07:52

Die Verantwortlichen von Arminia Bielefeld wussten stets um die Gefahr, den eigentlich bis 2016 vom SC Freiburg ausgeliehenen Alexander Schwolow nach einer starken Saison schneller als geplant wieder zu verlieren. Weil Freiburg von einer Option Gebrauch gemacht hat, den Keeper für eine Ausgleichszahlung in Höhe von kolportierten 150.000 Euro frühzeitig in den Breisgau zurückzubeordern, ist der Fall nun eingetreten, der Trainer Norbert Meier und den Sportlichen Leiter Samir Arabi aber spätestens seit dem Freiburger Abstieg nicht unvorbereitet trifft.

Plan B in der Tasche

So verriet Arabi gegenüber dem „Westfalen Blatt“, einen „Plan B“ zu haben, wobei die Arminia vor dessen Umsetzung aber wohl alles versuchen wird, um Schwolow vielleicht doch halten zu können. „Ich weiß, dass Alex gerne bei uns bleiben möchte. Wir gucken, ob eine Lösung zu finden ist und schauen, was die nächsten Tage bringen“, hat Arabi die Hoffnung auf den 22-Jährigen noch nicht aufgegeben, die aber vermutlich eher gering ist.

Denn immer mehr zeichnet sich ab, dass Roman Bürki Freiburg den Rücken kehren wird. Aktuell gilt ein Wechsel des Schweizer Nationaltorhüters zu Borussia Dortmund als wahrscheinlich, womit der Sport-Club nur Sebastian Mielitz und eben Schwolow für die Position zwischen den Pfosten im Kader hätte. Und dass Freiburg dann ohne Not auf einen hochveranlagten Schlussmann wie Schwolow verzichtet, ist eher nicht zu erwarten.

Kein Interesse an Benjamin Kirsten

Wie der erwähnte Plan B aussehen könnte, ist aktuell noch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass die Arminia aufgrund der Abgänge von Michael Gurski und Jarno Peters (SV Rödinghausen) sicher einen neuen Torwart holen wird. Ist Schwolow nicht zu halten, werden zwei Keeper gesucht. Keine Rolle in den Bielefelder Überlegungen spielt dabei offenbar der gerüchteweise gehandelte Benjamin Kirsten, dessen auslaufender Vertrag bei Dynamo Dresden nach sieben Jahren nicht mehr verlängert wurde, wenngleich Arabi im „Westfalen Blatt“ wie gewohnt keine kursierenden Namen kommentiert.