Arminia Bielefeld: Planungen für den Angriff laufen

Comebacks von Nils Quaschner und Sven Schipplock offen

Nils Quaschner

Letzter Zweitliga-Einsatz am 5. November 2017: Nils Quaschner. © imago images / Kirchner Media

Arminia Bielefeld stellt nicht nur mit 28 Punkten das zweitbeste Team der Rückrunde, sondern hat nach dem SC Paderborn (39) und dem 1. FC Köln (38) in der zweiten Halbserie auch die meisten Tore erzielt. 30 Treffer gelangen den Ostwestfalen, von denen alleine 21 auf das Konto der beiden Angreifer Fabian Klos (12) und Andreas Voglsammer (9) gehen.

Nach den Kölnern Simon Terodde (28) und Jhon Cordoba (20) stellen Klos (17) und Voglsammer (13) auch insgesamt das zweitbeste Offensivduo der Saison. Um die Durchschlagskraft der Arminen-Offensive muss man sich somit auch mit Blick auf die kommende Spielzeit keine Sorgen machen – sofern Klos und Voglsammer gesund bleiben.

Wohl kein zeitnaher Neuzugang für den Sturm

Denn hinter den beiden Top-Stürmern, von denen Voglsammer im 4-3-3 von Trainer Uwe Neuhaus in der Regel über links kommt, fehlt es an Alternativen. Während die auslaufenden Verträge von Sören Brandy und Christopher Nöthe nicht verlängert werden, ist ein Comeback der jeweils noch länger gebundenen Nils Quaschner und Sven Schipplock nicht absehbar.

Wir können nicht genau vorherzusehen, wann wir wieder mit ihnen planen können. (Samir Arabi)

„Wir sind Stand jetzt nicht in der Lage genau vorherzusehen, wann wir wieder mit ihnen planen können. Sollten beide, was wir sehr hoffen, in absehbarer Zeit wieder richtig fit werden, würde das unsere Personalplanung für den Angriff natürlich beeinflussen“, ließ Geschäftsführer Samir Arabi nun im Westfalen Blatt durchblicken, sich Gedanken über die künftige Besetzung der Sturmreihe auch hinter Klos und Voglsammer zu machen.

Mindestens ein neuer Angreifer dürfte nach jetzigem Stand kommen, wobei der an den TSV 1860 München verliehene Prince Osei Owusu ein Kandidat ist, der allerdings auch erneut verliehen werden könnte. Sofern Quaschner und/oder Schipplock die Vorbereitung voll mitmachen können, ist aber auch denkbar, dass auf einen Neuzugang verzichtet wird. Kurzfristig ist indes mit keinem Transfer zu rechnen.

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