Arminia Bielefeld: Wintertransfers nicht ausgeschlossen

Neuhaus und Arabi wollen den Teamgeist nicht gefährden

Samir Arabi, Uwe Neuhaus

Samir Arabi und Uwe Neuhaus machen sich Gedanken über die Rückrunde. © imago images / Dünhölter Sportpressefoto

Da der VfB Stuttgart am Montagabend bei Darmstadt 98 nicht über ein 1:1 hinausgekommen ist, steht Arminia Bielefeld bereits vor dem abschließenden Spiel vor Weihnachten beim FC St. Pauli als Wintermeister fest. Aber natürlich wollen die Ostwestfalen am Samstag ein überragendes Jahr 2019 noch mit einem Erfolgserlebnis beenden und zugleich den aktuellen Vorsprung von je vier Punkten auf die Verfolger aus Hamburg und Stuttgart zumindest wahren.

Unabhängig vom Verlauf des Wochenendes besitzt die Arminia aber auf jeden Fall eine sehr gute Ausgangsposition im Aufstiegsrennen. Nichtsdestotrotz denken Trainer Uwe Neuhaus und Geschäftsführer Samir Arabi darüber nach, den Kader in der Januar-Transferperiode noch einmal zu verstärken. Bei möglichen Nachbesserungen werden die Bielefelder Verantwortlichen aber Chancen und Risiken genau abwägen.

Wenn es nicht hundertprozentig passt, kann viel Unruhe in der Mannschaft entstehen. (Uwe Neuhaus)

Insbesondere will man bei der Arminia unbedingt den gewachsenen Teamgeist nicht durch äußere Einflüsse gefährden: „Wir müssen uns diesen Schritt sehr genau überlegen. Die Gemeinschaft wird auch in der Rückrunde sehr wichtig für uns sein“, betonte Arabi gegenüber dem Westfalen Blatt und auch Neuhaus will in dieser Hinsicht kein unnötiges Risiko eingehen: „Wenn es nicht hundertprozentig passt, kann viel Unruhe in der Mannschaft entstehen.“

Abgänge könnten den Spielraum erweitern

Gleichzeitig betont Neuhaus aber auch, dass ein passender Wintereinkauf die Mannschaft noch einmal voranbringen und im Aufstiegsrennen Gold wert sein könnte: „Richtig gute und gezielte Transfers im Winter können der entscheidende Faktor sein.“

Einen Spieler zu finden, der charakterlich passt und eine funktionierende Mannschaft verstärkt, dürfte indes nicht ganz einfach werden. Insbesondere auch deshalb nicht, weil in Bielefeld wirtschaftliche Vernunft herrscht und trotz einer in jüngerer Vergangenheit deutlich verbesserten finanziellen Situation nicht die ganz großen Sprünge drin sind.

Erweitert werden könnte der wirtschaftliche Spielraum aber durch Abgänge von Akteuren aus der zweiten Reihe. In diesem Zusammenhang nennt das „Westfalen Blatt“ Patrick Weihrauch, Keanu Staude und Anderson Lucoqui als potentielle Kandidaten. Bislang hat laut Arabi aber kein Spieler einen Wechselwunsch hinterlegt. Anfragen anderer Klubs für Bielefelder Profis gibt es bis dato ebenfalls nicht.

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