Arminia Bielefeld: Zukunftsgespräche mit elf Spielern stehen an

Zeichen nur bei David Ulm klar auf Abschied

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 08.12.17 | 09:00
Samir Arabi

Muss schon jetzt auch die neue Saison planen: Samir Arabi © Imago / Duenholter, Sportpressfoto

Dank der jüngsten beiden Siege beim 1. FC Kaiserslautern (2:0) und beim FC St. Pauli (5:0) ist schon jetzt klar, dass das weihnachtliche Zwischenfazit bei Arminia Bielefeld positiv ausfallen wird. Mit Zählbarem aus den verbleibenden beiden Partien des Jahres beim SV Sandhausen und beim SSV Jahn Regensburg könnten die Ostwestfalen die Ausgangslage noch weiter verbessern und so auch die Planungen für die neue Saison schon vereinfachen.

Auf Geschäftsführer Samir Arabi wartet in den kommenden Wochen und Monaten auf jeden Fall eine Menge Arbeit, laufen doch gleich elf Verträge am Saisonende aus. Und nur im Falle von Dauerreservist David Ulm ist klar, dass es nicht zu einer Verlängerung kommen wird.

Fünf Stammkräfte vor Verlängerung?

Dagegen kann man davon ausgehen, dass Arabi mit den Stammkräften Florian Dick, Florian Hartherz, Stephan Salger, Tom Schütz und Manuel Prietl relativ bald das Gespräch suchen wird mit dem Ziel, die Zusammenarbeit auszuweiten.

Auch Brian Behrendt und Christoph Hemlein, die in dieser Saison aus unterschiedlichen Gründen meist nicht mehr die erste Geige spielen, dürften Chancen auf ein neues Arbeitspapier haben, ebenso Ersatzkeeper Nikolai Rehnen.

Knifflig dürfte der Fall Konstantin Kerschbaumer werden. Der vom FC Brentford nur ausgeliehene Österreicher ist längst zum Leistungsträger avanciert und eine feste Verpflichtung würde deshalb wohl teuer. Laut Bild soll der englische Zweitligist rund 500.000 Euro aufrufen, was für die Arminia einen Kraftakt bedeuten würde.

Bleibt Sporar auch in der Rückrunde?

Offen ist zudem noch die Zukunft eines weiteren Leihspielers. Im Oktober sah es so aus, als wäre die Zeit von Andraz Sporar in Bielefeld schon wieder beendet, doch nach Gesprächen zwischen allen Beteiligten stand der slowenische Nationalspieler Anfang November im Spiel bei Erzgebirge Aue dann sogar wieder in der Startelf.

Seitdem allerdings ist Sporar wegen einer Zahn-OP nicht mehr zum Einsatz gekommen und wird wohl auch am Sonntag in Sandhausen nochmals fehlen. Eine Prognose, wie es mit der Leihgabe des FC Basel weitergeht, fällt daher schwer. Ein noch vor wenigen Wochen sicher scheinender Abgang schon im Winter scheint aber längst nicht mehr gewiss. Dass Sporar über diese Saison hinaus bleibt, ist aber weiter unwahrscheinlich.

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