Greuther Fürth: Gute Erinnerungen an Dynamo Dresden

Seit drei Spielen ohne Gegentor gegen die SGD

Marco Hartmann schleicht vom Platz, Fürth jubelt

Fürther Jubeltraube: Siege gegen Dresden sind für die SpVgg bei Weitem keine Seltenheit. ©Imago images/Zink

Drei Niederlagen in Folge, kein einziges Mal den Ball im gegnerischen Gehäuse untergebracht: Die SpVgg Greuther Fürth steht nach den jüngsten Ergebnissen unter Druck. Gegner ist am Freitag die SG Dynamo Dresden – und die kommt aus Fürther Sicht gerade Recht. Zumindest wenn es nach den historischen Ergebnissen geht.

Lieblingsgegner

Nur drei von 14 Partien verlor das Kleebatt gegen Dynamo, gegen keinen anderen Zweitligisten hat Fürth eine so positive Bilanz wie gegen Dresden. Die Krux bei solchen Daten ist natürlich: Sie haben üblicherweise wenig Einfluss auf die aktuelle Situation.

Dennoch sollte die Bilanz Mut machen, bezieht sie sich auch auf Ereignisse, die noch nicht lang zurückliegen. So endete das letzte Aufeinandertreffen im April dieses Jahres mit 0:0, während die SpVgg das Hinspiel in Dresden mit 1:0 gewann. Genauso lautete übrigens das Endergebnis am 11. Februar 2018, als Fürth durch ein Tor von Lukas Gugganig die Partie für sich entschied.

Gern gesehener Gast

Damit ist klar: In den letzten drei Spielen gegen Dresden hat Fürth kein Tor kassiert. Das Kleeblatt hat die Sachsen besonders gern zu Gast. Sieben Heimspiele gab es in der zweiten Liga gegen Dynamo Dresden, nur zweimal mussten die jeweiligen Torhüter in Reihen der SpVgg hinter sich greifen.

Den höchsten Sieg gegen Dynamo gab es auch am Ronhof: In der Saison 2013/14, Fürth war im Sommer zuvor aus der Bundesliga abgestiegen, gewann das Kleeblatt mit 4:0 gegen – Verteidiger Mergim Mavraj dürfte sich noch erinnern, er war damals dabei. Die einzige Heimniederlage gegen die SGD datiert vom 15. April 2005, damals traf noch Ansgar Brinkmann für Dynamo.

Als Role Model für die kommende Begegnung kommt hingegen am ehesten das bereits angesprochene 0:0 im Rückspiel aus der Vorsaison in Frage, da damals bereits die heutigen Trainer Stefan Leitl und Cristian Fiel an der Seitenlinie standen. Eine erneute Punkteteilung ist im Hinblick auf die jüngsten Ergebnisse nicht unwahrscheinlich – für beide Teams wäre es zumindest eine Steigerung zu den jüngsten sieglosen Partien.

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