Greuther Fürth: Platzt nun auch zu Hause der Knoten?

Kleeblatt wartet seit sieben Heimspielen auf einen Sieg

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 27.10.2020 | 09:00
Paul Seguin (l.) und Branimir Hrgota.

Paul Seguin, Branimir Hrgota & Co. wollen den ersten Heimsieg seit Ende Februar. ©imago images/HMB-Media

Mit dem ersten Erfolg bei Holstein Kiel überhaupt hat Greuther Fürth am Wochenende eine saisonübergreifende Durststrecke von sieben sieglosen Spielen beendet. Während die Franken nach dem 3:1-Sieg im hohen Norden nun seit bemerkenswerten zehn Auswärtsspielen am Stück unbesiegt sind, bleibt eine weitere Negativserie aber noch bestehen: seit dem 2:0-Sieg am 29. Februar gegen den VfB Stuttgart wartet die SpVgg auf einen Heimsieg.

Nachdem die vergangene Saison im eigenen Stadion mit zwei Unentschieden und drei Niederlagen abgeschlossen wurde, ging das neue Spieljahr am heimischen Ronhof mit einem 1:1 gegen den VfL Osnabrück und einem 0:1 gegen den Hamburger SV auch nicht wirklich gut los. Gerade die Leistung gegen den HSV, als abgesehen vom Abschluss vieles stimmte und letztlich auch nur eine Portion Glück zu Zählbarem fehlte, war aber keineswegs eine Enttäuschung und dient nun zusammen mit dem Erfolg von Kiel vor dem nächsten Duell mit einem Aufstiegsanwärter als Mutmacher.

Heimpleite gegen 96 im Februar

Am Sonntag gastiert Hannover 96 in Fürth, das zwar alle drei bisherigen Heimspiele gewinnen konnte, auswärts aber sowohl beim VfL Osnabrück (1:2) als auch beim SC Paderborn (0:1) mit enttäuschenden Vorstellungen den Kürzeren gezogen hat.

Unabhängig vom Gegner tut die SpVgg aber sicher gut daran, den Fokus auf die eigene Leistung zu legen. Stimmt diese, muss sich die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl in der 2. Bundesliga augenscheinlich vor niemandem verstecken.

Und ein Ergebnis wie beim letzten Heimspiel gegen Hannover am 9. Februar sollte sich vermeiden lassen. Damals unterlag die SpVgg noch vor 9.580 Zuschauern mit 1:3, war aber lange auf Augenhöhe und vergab in der 63. Minute mit einem von Branimir Hrgota vergebenen Elfmeter die Chance zum 1:1-Ausgleich, der der Begegnung vielleicht eine Wende gegeben hätte.