Greuther Fürth: Tabellenführung verteidigt

Kleeblatt in der ewigen Tabelle ganz vorne

Branimir Hrgota beim Torjubel.

Historisch betrachtet grüßen Branimir Hrgota und Greuther Fürth von der Tabellenspitze. ©imago images/Zink

Auch bei Greuther Fürth ruht der Ball. Während die Verantwortlichen um Rachid Azzouzi und Trainer Stefan Leitl so Zeit haben, in Anbetracht von elf auslaufenden Verträgen die Zukunftsplanung voranzutreiben, wird der Klub die aktuelle Spielzeit als Tabellenführer abschließen – egal, ob und wie sie zu Ende gespielt wird.

Gemeint ist damit natürlich nicht die aktuelle Tabelle, in der das „Kleeblatt“ auf einem trotzdem beachtlichen fünften Platz rangiert, sondern die Ewige Tabelle. 1.595 Punkte kann die SpVgg dort vorweisen und verweist die Konkurrenz damit auf die Plätze.

Tabellenführung erstmal gefestigt

Erster Verfolger ist Alemannia Aachen, die das siebte Jahr in Folge in der Regionalliga West an den Start geht und in der Spielzeit 2017/18 von Greuther Fürth als Tabellenführer abgelöst wurde. Die beiden Klubs können auch als einzige von sich behaupten, mehr als 1.000 Spiele in der 2. Bundesliga absolviert zu haben: Auch hier hat das „Kleeblatt“ mit 1.083 Partien die Nase vor der Alemannia (1.020 Spiele).

An der Tabellenführung der Mittelfranken wird sich in Anbetracht von zwei Spielklassen Unterschied wohl nicht so schnell etwas ändern. Zumal auch der Vorsprung auf den Drittplatzierten, den FC St. Pauli, in dieser Saison weiter angewachsen ist. Die „Kiezkicker“, 985 Mal in der 2. Liga aktiv und damit erst im nächsten Fußball-Jahr Mitglied im Klub der 1.000er, stehen momentan bei 1.450 Punkten und haben damit satte 145 Zähler Rückstand.

Dass Greuther Fürth nach 24 Jahren Liga-Zugehörigkeit noch weitere Bestmarken hält, dürfte nicht überraschen. Keiner gewann öfter (434 Siege) oder traf häufiger (1596 Tore) als die Mannschaft in grün und weiß. In Anbetracht von acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist es wahrscheinlich, dass diese Zahlen in der kommenden Spielzeit weiter ausgebaut werden.