Hannover 96: Dreier-Mittelfeld mit Aogo und Stendera?

Neuzugänge debütieren im Test gegen Bremen

Dennis Aogo von Hannover 96

Dennis Aogo soll das 96-Mittelfeld auf ein höheres Niveau hieven. © imago images / Joachim Sielski

Zwei Tage nach ihrer Vertragsunterschrift bei Hannover 96 liefen Dennis Aogo und Marc Stendera am gestrigen Donnerstag erstmals Seite an Seite mit ihren neuen Kollegen auf. Die beiden bundesligaerfahrenen Neuzugänge standen in einem auf zwei Mal 30 Minuten verkürzten Testspiel gegen den SV Werder Bremen (0:1) jeweils eine halbe Stunde auf dem Platz.

Trainer Mirko Slomka, der beim jüngsten 0:3 beim Hamburger SV noch eine Dreierkette aufgeboten hatte, schickte sein Team diesmal in einem 4-3-3 aufs Feld, in dem Aogo und Stendera mit dem aus der Abwehr ins defensive Mittelfeld vorgerückten Waldemar Anton direkt die Zentrale bildeten.

Beide haben schon gute Akzente setzen können. (Mirko Slomka)

Und zumindest Slomka war vom ersten Auftritt der beiden Neuen angetan: „Beide haben schon gute Akzente setzen können“, so Slomka, der auf der vereinseigenen Webseite insgesamt ein positives Fazit zog: „Das war ein sehr spannender Test für uns, taktisch sehr hochwertig. Gegen den Ball haben wir das sehr gut gemacht.“

Rückt Edgar Prib nach links?

Erst im zweiten Durchgang, als Niklas Tarnat und Marvin Bakalorz mit Anton das Dreiermittelfeld bildeten, übernahm Werder mehr und mehr das Kommando und erzielte durch Claudio Pizarro auch das Tor des Tages. Edgar Prib, der bislang zusammen mit Bakalorz im defensiven Mittelfeld für Struktur sorgen sollte, kam in den zweiten 30 Minuten auf dem linken Flügel zum Einsatz, wo Linton Maina zuletzt wegen einer Adduktorenreizung fehlte.

Man darf nun gespannt sein, für welches Personal sich Slomka am Samstag in einer Woche im richtungsweisenden Heimspiel gegen Arminia Bielefeld entscheidet. Sofern beide im Training die nötigen körperlichen Voraussetzungen unter Beweis stellen und etwaige Rückstände aufholen können, ist nicht ausgeschlossen, dass Stendera und Aogo gleich beginnen.

Während Prib möglicherweise auf der linken Seite ein neues Betätigungsfeld erhalten könnte, wäre eine Versetzung von Kapitän Bakalorz auf die Ersatzbank allerdings eine knifflige Angelegenheit. Aus Leistungsgründen wäre es aber fraglos vertretbar, den an den ersten Spieltagen deutlich unter seinen Möglichkeiten gebliebenen Routinier zunächst draußen zu lassen.

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