Hannover 96: Gladbach wirbt um Salif Sane

Elf Millionen Euro Ablöse im Gespräch

Salif Sane

Offenbar im Fokus von Borussia Mönchengladbach: Salif Sane © Imago

Bei Hannover 96 wird schon vor dem letzten Spieltag, an dem der letzte kleine Schritt in die Bundesliga gelingen soll, viel über Personalien die neue Saison betreffend spekuliert. Vor allem über mögliche Neuzugänge wie Pirmin Schwegler, der offenbar von der TSG 1899 Hoffenheim kommen soll.

Allerdings droht 96 womöglich auch der Verlust eines Leistungsträgers. Denn wie der Express berichtet, buhlt Borussia Mönchengladbach um die Dienste von Salif Sane. Der Senegalese, der nach seinem Platzverweis gegen den VfB Stuttgart (1:0) für zwei Spiele gesperrt wurde und somit am letzten Spieltag fehlt, hat seinen Vertrag zwar im letzten Sommer bis 2020 verlängert, allerdings mit Ausstiegsklauseln.

Unklarheit über Klausel in diesem Sommer

Im Falle des unwahrscheinlichen Nicht-Aufstieges könnte Sane laut „Kicker“ (Ausgabe 87/2016 vom 17.10.2016) für fünf Millionen Euro wechseln. Gelingt der Aufstieg, hätte der in dieser Saison meist als Abwehrchef eingesetzte Defensiv-Allrounder nicht die Möglichkeit, aus seinem Vertrag auszusteigen. Erst 2018 würde dann eine Acht-Millionen-Euro-Klausel greifen.

Der „Express“ berichtet derweil zwar von einer sofort gültigen Klausel auch im Aufstiegsfall, doch scheinen diese Informationen eher nicht gesichert. Vielmehr könnte in diesem Fall wohl frei über die Ablöse verhandelt werden und die vom Boulevard-Blatt genannte Ablöse von elf Millionen Euro läge durchaus in einem realistischen Bereich.

Allerdings ist fraglich, ob Hannover einen Schlüsselspieler wie Sane ohne Not ziehen lassen würde. Nachdem ein Abgang Sanes in den letzten Jahren mehrfach gescheitert ist, lässt sich aber auch nicht ausschließen, dass man sich in Hannover durch einen Verkauf des 26-Jährigen ein erneutes Wechseltheater ersparen will.

Macht Hannover in Sandhausen Aufstieg und Meisterschaft klar? Jetzt wetten!