Hannover 96: Re-Start ohne Linton Maina?

Hinter dem besten Vorbereiter steht ein Fragezeichen

Linton Maina

War vor der Corona-Pause in bestechender Form: Linton Maina (m.). © imago images / Nordphoto

Aufgrund der Quarantäne von Gegner Dynamo Dresden war Hannover 96 auch am vergangenen Wochenende noch zum Nichtstun verurteilt. Nun am Samstag geht es nach zweieinhalb Monaten ohne Wettkampf aber auch für die Niedersachsen wieder los, die im Nordduell beim VfL Osnabrück ihren positiven Lauf von Anfang März fortsetzen wollen.

Gegen Holstein Kiel (3:1) und beim 1. FC Nürnberg (3:0) gelangen zwei Siege in Folge, mit denen sich 96 etwas Luft verschaffen konnte. Mit einer Vorlage gegen Kiel und einem Treffer in Nürnberg hatte Linton Maina seinen Anteil an den beiden Erfolgen. Generell war der 20-Jährige vor der Unterbrechung in bestechender Verfassung und verbuchte in den jüngsten sechs Partien neben dem Treffer in Nürnberg sechs Vorlagen.

Neun Scorerpunkte in 16 Saisonspielen

Insgesamt steht Maina in dieser Saison bei zwei Toren und sieben Assists in verletzungsbedingt nur 16 Einsätzen. Ein Ausfall des Youngsters, der seit längerem Gegenstand von Wechselspekulationen ist, wäre deshalb beim Re-Start sicherlich eine Schwächung. Nachdem Maina nach Informationen der Neuen Presse am Dienstag das Training bereits nach einer halben Stunde abbrechen musste und am Mittwoch pausierte, ist ein solches Szenario aber nicht auszuschließen.

Bislang gibt es von Vereinsseite aber keine offiziellen Angaben zum Fitnesszustand Mainas, bei dem die Verantwortlichen aber nicht zuletzt aufgrund der vielen Blessuren in den vergangenen zwei Jahren bei aller Bedeutung des Offensivspielers für die Mannschaft im Zweifel eher Vorsicht walten lassen dürften.