SpVgg Greuther Fürth: Alle Trümpfe in der eigenen Hand

Noch fünf Heimspiele bis Saisonende

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 19.08.20 | 07:42
Damir Buric

Holte aus 20 Spielen starke 29 Punkte: Damir Buric © Imago /Zink

Nach zuvor nur vier Punkten aus zwölf Auswärtsspielen hat sich die SpVgg Greuther Fürth ihren ersten Dreier in der Fremde ausgerechnet für das Frankenderby aufgehoben. Mit dem gestrigen 2:0 beim 1. FC Nürnberg bereitete das Kleeblatt nicht nur seinen Fans enorme Freude, sondern es gelang in der Tabelle auch der lange erhoffte Sprung weg vom Relegationsplatz.

„Ich finde, es war ein absolut verdienter Sieg. Ich freue mich für die Mannschaft. Die Jungs zerreißen sich Woche für Woche, sie sollen nun auch mal das Lob bekommen. Wir haben immer wieder spielerisch versucht, uns rauszukombinieren, das ist uns oft gelungen“, zitiert die vereinseigene Webseite einen äußerst zufriedenen Trainer Damir Buric, der mit seiner Mannschaft nun alle Trümpfe in der Hand hält.

Starke Heimbilanz

Buric, der erst nach dem fünften Spieltag seinen Dienst antrat und seitdem aus 20 Partien beachtliche 29 Punkte holte, hat mit seinem Team am kommenden Wochenende im Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern die Chance, einen direkten Konkurrenten auf neun Zähler und damit wohl vorentscheidend zu distanzieren.

Generell ist das Restprogramm eher ein Vorteil für die SpVgg. Während Rivalen wie Kaiserslautern oder Erzgebirge Aue nur noch vier Heimspiele haben, darf Fürth noch fünfmal am heimischen Ronhof ran. Und kann dort einigermaßen an die bisherige Heimbilanz unter Buric mit sieben Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage angeknüpft werden, stehen die Chancen auf den Klassenerhalt gut.

Vieles könnte sich aber auch schon in den nächsten beiden Wochen entscheiden. Denn nach dem Heimspiel gegen Kaiserslautern steht die Reise nach Aue auf dem Programm.

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