SpVgg Greuther Fürth: Verträge für Serdar Dursun und Cabral?

Wieder Gerüchte um Robert Zulj

Stefan Ruthenbeck

Von den Testspielern durchaus angetan: Stefan Ruthenbeck © Imago

Während der Auftaktgegner 1860 München in diesen Tagen mit seinen Transferaktivitäten für Aufsehen sorgt, steht der Kader der SpVgg Greuther Fürth schon seit einigen Wochen zumindest zu weiten Teilen. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass die Franken in den nächsten Tagen noch weitere Neuzugänge vermelden können.

Mit Serdar Dursun und Cabral haben auf jeden Fall zwei Akteure im Probetraining ihre Visitenkarte abgegeben und beide haben Chancen auf einen Vertrag. Insbesondere bei Angreifer Dursun, der schon am Ende der Vorsaison für einige Tage mittrainierte und die Saisonvorbereitung abgesehen von einer Verletzungspause komplett absolviert hat, wäre alles andere als eine Verpflichtung eine Überraschung.

„Er spielt dreckig, bindet mehrere Gegenspieler“, lobt Fürths Direktor Sport Martin Meichelbeck den 24 Jahre alten Deutsch-Türken gegenüber den Fürther Nachrichten. Auch deshalb, weil ein Stürmer mit diesen Eigenschaften aktuell im Kader fehlt, dürfte der ablösefreie Dursun bald offiziell zum Aufgebot gehören.

Sechser Cabral, der den FC Zürich trotz laufenden Vertrages wohl für eine kleine Ablöse verlassen kann, deutete seine Qualitäten ebenfalls an, doch der 27-Jährige hat auch noch Defizite. Dennoch darf sich auch der 27-Jährige, der mit dem FC Basel fünfmal Schweizer Meister war sowie unter anderem für den AFC Sunderland, den CFC Genua 1893 und den FC Sevilla spielte, Chancen auf ein Engagement am Ronhof ausrechnen.

Gladbach an Zulj interessiert?

Wie lange Robert Zulj noch für die SpVgg auf Torejagd gehen wird, ist derweil unverändert fraglich. Der 24-jährige Offensivmann, dessen Vertrag nur noch bis Sommer 2017 läuft, hat seine Zukunft Anfang Juli offen gelassen und wird seit Monaten immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht.

Aktuell etwa soll sich nach Informationen von goal.com, die freilich mit Blick auf die ohnehin schon stark besetzte Offensive der Fohlen-Elf mit Vorsicht zu genießen sind, Borussia Mönchengladbach für Zulj interessieren. Zudem soll der Österreicher auch beim CFC Genua 1893 und bei Olympique Lyon ein Thema sein. Klar scheint, dass die SpVgg Zulj angesichts des auslaufenden Vertrages im Falle eines guten Angebotes ziehen lassen würde, droht andernfalls doch in einem Jahr der ablösefreie Verlust des achtfachen Torschützen der Vorsaison.