SpVgg Greuther Fürth: Tripic immer näher an erster Elf

Kroate überzeugt beim 1:1 gegen Mainz II

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 03.09.16 | 08:36
Khaled Narey

Torschütze im Test: Fürths Khaled Narey © Imago

Mit Veton Berisha, der am Sonntag zum Kader Norwegens im Spiel gegen Deutschland zählt, und Balázs Megyeri, der mit Ungarn gegen Russland antritt, haben sich neben U20-Nationalspieler Dominik Schad und dem für Sierra Leone aktiven George Davies vier Akteure der SpVgg Greuther Fürth zu Länderspielreisen aufgemacht, während die zu Hause gebliebenen Profis am gestrigen Freitag in Gutenstetten gegen die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 testeten.

Gjasula fehlt weiterhin

Trainer Stefan Ruthenbeck bot gegen den Drittligisten mit Ausnahme des geschonten Niko Gießelmann seine beste verfügbare Elf auf. Jurgen Gjasula und die beiden Neuzugänge Sercan Sararer und Mathis Bolly standen verletzungsbedingt dabei aber nicht zur Verfügung. Bei Regisseur Gjasula wurde inzwischen ein Lendenwirbelsäulen-Syndrom diagnostiziert, nachdem zuvor eine Schambeinentzündung vermutet worden war. Wann der Routinier wieder auflaufen kann, ist offen.

In der ersten Halbzeit hatte die SpVgg indes auch ohne Gjasula alles im Griff und wartete mit einigen sehenswerten Angriffen auf, die häufig über den sehr auffälligen Zlatko Tripic vorgetragen wurden. Der Kroate scheint nach eineinhalb durchwachsenen Jahren inzwischen richtig in Fürth angekommen und dürfte bei gleichbleibender Entwicklung bald ein Kandidat für die erste Elf sein.

Khaled Narey trifft zum Ausgleich

Ein Treffer gelang aber auch Tripic nicht, sodass Mainz nach einem Ballverlust von Marcel Franke in der 54. Minute durch Patrick Schorr überraschend in Führung gehen konnte. Khaled Narey gelang aber nur sieben Minuten später der hochverdiente Ausgleich, der auch deshalb bis zum Ende Bestand hatte, weil bei Temperaturen nahe der 30 Grad beiderseits die Kräfte schwanden.

„ Ein guter Test. So stellen wir uns das vor ”
Stefan Ruthenbeck

Nichtsdestotrotz zeigte sich Fürths Coach Ruthenbeck gegenüber den Fürther Nachrichten mit dem Gesehenen zufrieden: „Ein guter Test. So stellen wir uns das vor. Man hat versucht, auf einem engen Platz Fußball zu spielen.“