TSV 1860 München: Bei Abstieg zurück ins Grünwalder Stadion – Finanzielle Einbußen wären enorm

Beim TSV 1860 München geht die Angst vor einem Absturz in die 3. Liga schon seit Monaten um, doch wohl noch nie in dieser Saison war die Lage so prekär wie jetzt. Durch die eigene 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin und die punktende Konkurrenz finden sich die Löwen drei Spieltage vor Schluss auf dem 17. Platz wieder und das Restprogramm mit Spielen beim FSV Frankfurt und beim Karlsruher SC sowie zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg ist alles andere als einfach.

Ein kleines Plus ist zwar die beste Tordifferenz unter den letzten Vier der Tabelle, doch ohne weitere Punkte geht es für die Sechziger in die Drittklassigkeit, die vor allem in finanzieller Hinsicht erhebliche Einschnitte mit sich brächte, obwohl Investor Hasan Ismaik an Bord bleiben würde. So würden alleine an Fernsehgeldern mehr als sieben Millionen Euro fehlen, was zu drastischen Kürzungen in vielen Bereichen führen würde. Neben einem Personalabbau auf der Geschäftsstelle müssten auch die Zuwendungen für das Nachwuchsleistungszentrum von derzeit rund 1,3 Millionen Euro beschnitten werden.

Alles in allem drohen den Löwen große Probleme. So zitiert das Portal „dieblaue24“ einen Insider der im Abstiegsfall einen „puren Existenzkampf“ erwartet.

3. Liga im Grünwalder Stadion

Erledigt hätte sich mit einem Abstieg derweil das leidliche Thema Allianz Arena. Wie „dieblaue24“ berichtet, würde in der dritten Liga der Wunsch vieler Löwen-Anhänger Realität: die Rückkehr ins Grünwalder Stadion, das mit seinen 12.500 Plätzen freilich nur eine vorübergehende Lösung wäre.

Gelänge in diesem der Aufstieg, müsste für die 2. Bundesliga anschließend wieder eine neue Lösung gefunden werden. Die seit Jahren immer wieder diskutierten Neubau-Pläne würden freilich mit einem Abstieg am Ende dieser Saison erst einmal ganz weit unten in der Schublade landen.