TSV 1860 München: Gerüchte um Stefan Aigner nur eine Ente?

Rückkehr des Ur-Löwen völlig offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.19 | 13:06
Stefan Aigner

Kommt er oder kommt er nicht? Die Löwen-Fans hoffen auf Stefan Aigner © Imago

Nach den am Mittwoch verkündeten Verpflichtungen von Ivica Olic und Fanol Perdedaj hat am gestrigen Donnerstag auch der Brasilianer Ribamar einen Vertrag beim TSV 1860 München unterschrieben. Die offizielle Bestätigung dieses Transfers steht zwar noch aus, dürfte aber im Laufe der nächsten Stunden erfolgen.

Ob es den Löwen gelungen ist, die von Botafogo Rio de Janeiro aufgerufene Ablöse von 2,5 Millionen Euro zu drücken oder ob der 19-jährige Angreifer damit der neue Rekordeinkauf der Sechziger ist, ist bislang nicht bekannt.

Das Thema Ribamar ist indes gestern in den Hintergrund gerückt, wurde doch alles von den um sich greifenden Spekulationen um eine Rückkehr von Stefan Aigner überlagert, der Ribamar als Rekordtransfer schon wieder ablösen könnte.

Mehrere Medien meldeten den Wechsel des 28-Jährigen von Eintracht Frankfurt zurück an die Grünwalder Straße sogar schon als so gut wie perfekt und berichteten von Details. So vermeldete „Sport 1„, dass Aigner einen Dreijahresvertrag erhalten und zum absoluten Top-Verdiener aufsteigen soll. Unter anderem soll der Offensivspieler demnach auch eine Wohnung in Dubai in Aussicht gestellt bekommen haben.

Nur zwei bis drei Millionen Euro Ablöse?

Von Aigner selbst gab es bezogen auf diese Berichte in der „Frankfurter Neuen Presse“ ein deutliches Dementi: „Alles, was geschrieben wurde, ist zu hundert Prozent falsch. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag bei der Eintracht und bereite mich so gut wie möglich auf die neue Saison vor.“

„ Man kann nie wissen, was noch passiert. ”
Stefan Aigner

Gleichzeitig ließ sich Aigner aber auch ein Hintertürchen offen und erklärte, man könne „nie wissen, was noch passiert.“

Dass auch nach diesem Dementi etwa die „TZ“ von einer Einigung zwischen allen Beteiligten berichtete, lässt indes darauf schließen, dass die Meldungen rund um Aigner weitaus mehr sind als eine Ente. Durchaus denkbar, dass der Wechsel tatsächlich zeitnah über die Bühne geht, wenngleich die im Raum stehende Ablöse von zwei bis drei Millionen Euro eher zu niedrig erscheint.