TSV 1860 München: Konkurrenz aus England bei Ivica Olic

Gute Karten bei Hajime Hosogai?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 12:53
Ivica Olic

Ivica Olic ist bei 1860 München im Gespräch ©Imago

Beim TSV 1860 München geht das Warten auf weitere Vollzugsmeldungen auf dem Transfermarkt weiter. Während die Verpflichtungen der beiden bereits seit einiger Zeit in München weilenden Brasilianer Victor Andrade (Benfica Lissabon) und Ribamar (Botafogo Rio de Janeiro) nach wie vor in der Schwebe hängt, haben die Löwen offenbar parallel dazu ihre Fühler nach zwei mit reichlich Erfahrung ausgestatteten Akteuren ausgestreckt.

Zum einen bemühen sich die Löwen um den bei Hertha BSC ausgemusterten Japaner Hajime Hosogai, der zuletzt auf Leihbasis für Bursaspor spielte und den Sechzig-Sportdirektor Thomas Eichin nun in „Bild“ als „sehr, sehr, sehr interessanten Spieler“ bezeichnete. Und offenbar haben die Löwen nicht die schlechtesten Karten, denn die zuletzt ebenfalls als Interessenten gehandelten Bundesliga-Absteiger haben ihre Gedanken an Hosogai, sofern diese überhaupt vorhanden waren, offenbar verworfen.

Laut den „Stuttgarter Nachrichten“ ist Hosogai beim VfB Stuttgart kein wirklich heißes Thema und laut der „Neuen Presse“ (Ausgabe vom 19.07.2016) wird auch Hannover 96 den 30-jährigen Defensiv-Allrounder nicht verpflichten.

Aston Villa und Newcastle als Konkurrenten

Zum anderen soll auch Ivica Olic weit oben auf der Wunschliste des TSV 1860 stehen. Der mittlerweile 36 Jahre alte Kroate, dessen Vertrag beim Hamburger SV ausgelaufen ist und der somit ablösefrei zu haben wäre, will seine Karriere fortsetzen. Dass Olic aus seiner Zeit beim FC Bayern München noch ein Haus in der bayerischen Landeshauptstadt besitzt und sich in München bestens auskennt, spricht sicherlich nicht gegen die Löwen.

Allerdings sollen laut „Bild“ auch die beiden englischen Premier-League-Absteiger Aston Villa und Newcastle United an Olic interessiert sein, der auf der Insel sicherlich deutlich mehr verdienen könnte. Nichtsdestotrotz scheinen die Löwen, die mit dem privaten Umfeld punkten können, nicht chancenlos.