VfB Stuttgart: Dutt geht, Luhukay kommt

Niederländer schon 4-mal aufgestiegen

Jos Luhukay und Robin Dutt

Keine Zusammenarbeit. Während Luhukay (l.) neuer Trainer wird, muss Sport-Vorstand Robin Dutt gehen. ©Imago

Nachdem es Trainer Jürgen Kramny am Sonntag als ersten erwischt hat und kurz darauf Präsident Bernd Wahler zurück trat, muss nun auch Robin Dutt die Konsequenzen des Abstiegs tragen. Wie die Stuttgarter Nachrichten am Dienstag-Nachmittag berichteten, entschied sich der Aufsichtsrat für eine Trennung und legte sich zudem für einen neuen Trainer fest. Der am Montag noch heiß gehandelte Markus Gisdol soll es nun doch nicht werden, sondern Jos Luhukay. Luhukay gilt als Zweitliga-Kenner und Aufstiegsexperte. Mit Gladbach, Augsburg sowie Hertha schaffte er bislang den Aufstieg, was nun auch erklärtes Ziel bei den Schwaben wird.

Prominente Namen für Dutt-Nachfolge

Robin Dutt, dem vor allem die Verpflichtung von Zorniger sowie das zu lange Festhalten an Kramny vorgeworfen wird, dürfte den VfB noch einiges an Geld kosten, gilt doch sein Vertrag noch bis Ende Dezember 2018. Ob damit der finanzielle Spielraum bei einer Nachfolger-Verpflichtung enger ist, war zunächst nicht bekannt. Die Stuttgarter Nachrichten berichteten an einem Interesse an Andreas Rettig (St. Pauli) sowie Stefan Reuter (FC Augsburg), die bei ihren Klubs allerdings noch vertraglich gebunden sind. In den nächsten Tagen soll allerdings eine Entscheidung fallen, zumal einige VfB-Spieler wie Werner oder Baumgartl im Fokus anderer Vereine stehen und es nach Dutt keinen konkreten Ansprechpartner gibt.