VfB Stuttgart: Jamie Leweling im Blick

Fürther Talent unter Beobachtung

Jamie Leweling

Hat in seiner ersten Zweitliga-Saison schon einige Duftmarken gesetzt: Jamie Leweling. © imago images / Zink

Aufgrund der Corona-Krise, die wirtschaftlich große Einschnitte bedeutet, aber auch wegen der ungeklärten Klassenzugehörigkeit in der kommenden Saison sind beim VfB Stuttgart aktuell nur eingeschränkte Kaderplanungen möglich. Dennoch und obwohl Sportdirektor Sven Mislintat bereits einen eher ereignisarmen Transfersommer angedeutet hat, ranken sich um die Schwaben einige Spekulationen personeller Natur.

Während Bemühungen um eine Weiterverpflichtung des aktuell vom SC Freiburg nur ausgeliehenen Rechtsverteidiger Pascal Stenzel laufen, wurde medial mit Tobias Pachonik eine andere Option für diese Position ins Gespräch gebracht.

Darüber hinaus haben die Stuttgarter Verantwortlichen passend zur Transferpolitik der jüngeren Vergangenheit auch wieder einige Talente aus dem In- und Ausland im Blick. Neben dem österreichischen U18-Nationalspieler Matthias Braunöder (Austria Wien) und dem auch schon länger gehandelten Anthony Musaba vom niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen soll laut „Kicker“ (Ausgabe 38/2020 vom 04.05.2020) auch Jamie Leweling von Greuther Fürth das VfB-Interesse geweckt haben.

Leweling noch länger an Fürth gebunden

Weder bei Musaba noch bei Leweling sind aber nach Informationen des „Kicker“ bislang weitere Schritte in Richtung einer Verpflichtung erfolgt. Vielmehr sind die beiden 19-jährigen Offensivspieler aktuell wohl „nur“ Akteure, deren Entwicklung man in Stuttgart genau verfolgt, um gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zuzuschlagen.

Insbesondere Leweling, der in seiner ersten Saison als Profi mit drei Toren und einer Vorlage in 14 Zweitliga-Spielen auf sich aufmerksam gemacht hat, dürfte darüber hinaus aber auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel stehen. Weil der U19-Nationalspieler erst im September einen ersten Profivertrag bis 2022 unterschrieben hat, den Fürth per Option sogar noch weiter verlängern könnte, müsste der VfB oder ein anderer Interessent in der kommenden Transferperiode aber wohl schon tief in die Tasche greifen, um Leweling vom Ronhof loszueisen.