VfB Stuttgart: Mit Sasa Kalajdzic in den Endspurt?

Österreicher arbeitet an seinem Comeback

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.20 | 18:29

Sasa Kalajdzic

Hinterließ im vergangenen Sommer bis zu seiner Verletzung einen vielversprechenden Eindruck: Sasa Kalajdzic. © imago images / Pressefoto Baumann

Zwar befindet sich der VfB Stuttgart anders als Vereine wie Hannover 96, der 1. FC Nürnberg oder Holstein Kiel nicht ganz oder teilweise in Quarantäne, doch an einen regulären Trainingsbetrieb ist aufgrund der Corona-Krise auch bei den Schwaben nicht zu denken. Mindestens bis Sonntag werden die VfB-Profis nicht zum Mannschaftstraining zusammenkommen, sondern ausgestattet mit individuellen Plänen an ihrer Fitness arbeiten.

Die Zwangspause hat für den VfB Stuttgart indes auch einen positiven Aspekt. Denn Kapitän Marc-Oliver Kempf, der zuletzt wegen seines Kieferbruchs außer Gefecht gesetzt war, dürfte einsatzbereit sein, wenn der Spielbetrieb wiederaufgenommen wird.

Und selbst Sasa Kalajdzic darf nun hoffen, in dieser Saison doch noch ins Geschehen eingreifen zu können. Der österreichische Angreifer, der im vergangenen Sommer für 2,5 Millionen Euro vom FC Admira Wacker Mödling losgeeist wurde, erlitt eine Woche vor dem Saisonstart im Juli einen Totalschaden im Knie mit Rissen von Kreuzband, Innenband und Außenband. Zuvor hatte sich der 22-Jährige im Training und in den Testspielen vielversprechend präsentiert.

Kalajdzic wieder auf dem Trainingsplatz

Zuletzt kehrte Kalajdzic zumindest für individuelles Training auf den Rasen zurück. "Das Knie ist stabil, mir geht es sehr gut", erklärte der der 2,00 Meter große Angreifer im "Kicker" (Ausgabe 24/2020 vom 16.03.2020), betonte aber zugleich, "nichts überstürzen" zu wollen. Die Hoffnung, im April ins Mannschaftstraining einsteigen und im Mai wieder eine Alternative darzustellen, ist aber vorhanden.

Kann die Saison nicht schon Anfang April fortgesetzt werden, wovon im Moment tendenziell auszugehen ist, könnte Kalajdzic im Aufstiegsrennen sogar noch zum Trumpf werden. Neben Hamadi Al Ghaddioui, der seine Wadenblessur bis zum Wiederbeginn auch auskuriert haben sollte, und Mario Gomez hätte Trainer Pellegrino Matarazzo dann noch einen dritten, großgewachsenen Mittelstürmer zur Auswahl, was den internen Konkurrenzkampf weiter befeuern würde.

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