VfB Stuttgart: RB Leipzig buhlt um Werner und Baumgartl

Noch größere Differenz bei der Ablöse

Timo Baumgartl und Timo Werner

Bleiben die VfB-Talente in der Bundesliga? Baumgartl (l.) und Werner sind bei RB im Gespräch. ©Imago

Auch drei Tage nach dem bitteren Abstieg aus der Bundesliga ist beim VfB Stuttgart völlig offen, wie es auf der Führungsebene weitergehen wird. Während Trainer Jürgen Kramny und Präsident Bernd Wahler schon weg sind, steht hinter der Zukunft von Sportvorstand Robin Dutt noch ein dickes Fragezeichen.

Um die Planungen für die kommende Saison, die in der 2. Bundesliga ja schon am 5. August beginnt, konkretisieren zu können, wäre es enorm wichtig, dass auf den entscheidenden Positionen bald Klarheit herrscht. Insbesondere natürlich in der Trainerfrage, für die sich derzeit Jos Luhukay als Favorit herauszukristallisieren scheint.

Drei Bundesligisten werben um Kostic

Zusammen mit Dutt oder einem möglichen neuen starken Mann soll und wird der künftige Trainer dann auch maßgeblichen Einfluss auf die Personalplanung haben, wobei in einigen Fällen schon jetzt klar ist, dass es keine gemeinsame Zukunft geben wird. So kann Filip Kostic wohl zwischen mehreren Offerten aus der Bundesliga wählen. Für den serbischen Nationalspieler ist aktuell eine Ablöse von zwölf bis 15 Millionen Euro im Gespräch und Interesse soll es vom FC Schalke 04, Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg geben.

Auf Abschied stehen die Zeichen auch bei Timo Werner, den Dutt laut „Kicker“ (Ausgabe 40/2016 vom 17.05.2016) schon im vergangenen Sommer bei anderen Vereinen angeboten haben soll, aber für die damals aufgerufene Ablöse von zehn Millionen Euro keinen Abnehmer gefunden hat.

Nun buhlt nach Informationen der „Bild“ Aufsteiger RB Leipzig um den U21-Nationalspieler und soll zur Zahlung dieser zehn Millionen Euro bereit sein. Allerdings beläuft sich die Stuttgarter Forderung für das Eigengewächs aktuell auf 15 Millionen Euro. Eine Einigung scheint allerdings im Bereich des Möglichen.

Darüber hinaus soll Leipzig mit Timo Baumgartl auch noch einen zweiten VfB-Youngster auf dem Zettel haben. Für den 20 Jahre alten Innenverteidiger dürfte in Stuttgart bei der Mission Neuaufbau aber eine zentrale Rolle vorgesehen sein. Und auch angesichts eines bis 2020 laufenden Vertrages spricht eher wenig dafür, dass der VfB Baumgartl die Freigabe erteilen wird.