1. FC Union Berlin: Daniel Mesenhöler ist die neue Nummer eins

Jakob Busk verliert Stammplatz

Daniel Mesenhöler

Die neue Nummer eins bei Union: Daniel Mesenhöler © Imago

Nachdem verpatzten Einstand von Trainer Andre Hofschneider mit den beiden Heimniederlagen vor Weihnachten gegen Dynamo Dresden und den FC Ingolstadt peilt der 1. FC Union Berlin einen erfolgreichen Start ins neue Jahr an. Am Dienstag wartet dabei auf die Eisernen mit dem Gastspiel beim Tabellenzweiten Holstein Kiel gleich eine richtungsweisende Partie.

Mit einem Sieg in Kiel könnte Union den Rückstand zumindest auf den dritten Platz auf vier Punkte verkürzen und wäre dann im Aufstiegsrennen wieder gut dabei. Beitragen zu einem positiven Auftakt soll auch Daniel Mesenhöler, der die Winterpause genutzt hat, um zur Nummer eins aufzusteigen.

Mesenhölers Vertrag läuft aus

Beim gestrigen 1:1 im Test gegen Ingolstadt bot Coach Hofschneider eine Startelf auf, die auch in Kiel nicht unwahrscheinlich ist. Zwischen den Pfosten stand Mesenhöler, der genau wie der bisherige Stammkeeper Jakob Busk zuvor vom Trainerteam über die Entscheidung in der Torwartfrage unterrichtet worden war.

Für uns hat Mesi eine starke Vorbereitung gespielt. (Andre Hofschneider)

„Für uns hat Mesi eine starke Vorbereitung gespielt“, erklärte Hofschneider den Torwartwechsel im Berliner Kurier nur knapp, kündigt aber ausführlichere interne Gespräche an.

Mesenhöler steht nun gleich in mehrfacher Hinsicht vor einer wichtigen Halbserie. Der 22-Jährige, der schon in der Rückrunde der vergangenen Saison den damals verletzten Busk zunächst ersetzte und dann verdrängte, spielt auch um seine Zukunft. Aktuell läuft Mesenhölers Vertrag am 30. Juni aus, doch stimmen die Leistungen, wären baldige Gespräche über eine Verlängerung keine Überraschung.

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