Arminia Bielefeld: Bald Klarheit in der Personalie Samir Arabi?

Präsident Hans-Jürgen Laufer kündigt Gespräch an

Samir Arabi mit Uwe Neuhaus

Gibt beim DSC seit 2011 die Richtung vor: Samir Arabi (l.). © imago images / Dünhölter sportpressefoto

Läuft alles optimal, kann Arminia Bielefeld am morgigen Sonntag mit einem Sieg gegen Holstein Kiel sogar die Tabellenführung übernehmen. Doch auch ohne den Platz an der Sonne ist die Entwicklung der Arminia ausgesprochen positiv. Die zweite Halbzeit beim am Ende knappen Pokal-Aus gegen den FC Schalke 04 (2:3) ließ sogar den Schluss zu, dass die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus in Top-Form auch mit etablierten Bundesligisten mithalten kann.

Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat Samir Arabi, der seit März 2011 für die Arminia arbeitet. Zunächst als Sportlicher Leiter und seit 2016 als Geschäftsführer Sport hat der 40-Jährige einen Kader zusammengestellt, dem in dieser Saison der Sprung ins Oberhaus zuzutrauen ist.

Kölner Interesse fraglich

Dass Arabi selbst mit seiner Arbeit auf sich aufmerksam gemacht hat, überrascht deshalb nur bedingt. Zwar berichtet der Express, dass das vergangene Woche kolportierte Interesse des 1. FC Köln an Arabi nie bestanden haben soll, aber dennoch möchte Bielefelds Präsident Hans-Jürgen Laufer in der Personalie vollends Klarheit schaffen.

Laufer, dem die Spekulationen um den Geschäftsführer nicht gefallen haben, kündigte nun gegenüber dem Westfalen Blatt ein offenes Gespräch mit Arabi an: „Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht bezüglich seiner Planungen. Es ist richtig, dass ich immer die schützende Hand über ihn gehalten habe. Das werde ich auch weiterhin tun, obwohl es im Moment nicht nötig ist. Und jetzt schauen wir mal, ob er mir diese schützende Hand zurückgibt. Schauen wir mal, was das Gespräch ergibt.“

Samir Arabi weiß, was er an Arminia Bielefeld hat. (Hans-Jürgen Laufer)

Zunächst will Laufer freilich „erst einmal eruieren, ob es überhaupt ein Werben gibt“, wonach es zumindest den jüngsten Medienberichten aus Köln zufolge gar nicht aussieht. Doch selbst wenn ein anderer Verein seine Fühler nach Arabi ausstrecken würde, sähe Laufer den DSC nicht chancenlos: „Samir Arabi weiß, was er an Arminia Bielefeld hat und wir wissen, was wir an ihm haben.“

Das Ziel Laufers ist sicherlich ein klares Bekenntnis von Arabi zur Arminia und eine unmissverständliche Absage an einen Wechsel, wohin auch immer. Auch, um im mit Blick auf die aktuelle Tabelle wahrscheinlichen Aufstiegsrennen keine störenden Nebenkriegsschauplätze zu haben.

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