Arminia Bielefeld: Bleibt Manuel Prietl in der Abwehr?

Mittelfeldspieler überzeugt als Innenverteidiger

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 05.12.18 | 07:46
Manuel Prietl

Starke Leistung in der Innenverteidigung: Manuel Prietl © Imago / Hübner

Vor dem Derby beim SC Paderborn (2:2) sorgte Jeff Saibene mit seiner Aufstellung durchaus für überraschte Gesichter. Nicht im Mittelfeld und im Angriff, dafür aber in der Innenverteidigung. Denn dort lief bei Arminia Bielefeld neben Brian Behrendt zum ersten Mal Manuel Prietl auf, der eigentlich im zentralen Mittelfeld zu Hause ist.

Doch weil Stephan Salger nach zuletzt fehlerhaften Vorstellungen für Saibene nicht einmal für den Spieltagskader eine Option war, Cedric Brunner gelbgesperrt fehlte und sich Kapitän Julian Börner kurzfristig krankheitsbedingt abmelden musste, fiel die Wahl auf Prietl. Und der 27-Jährige lieferte eine starke Leistung ab, die sein Trainer sogar als „überragend“ bezeichnete.

Brunner und Börner kehren zurück

Gänzlich neu war die Rolle für Prietl in der letzten Reihe indes nicht. „Ich habe das in Österreich schon zwei, drei Mal in der Dreierkette gespielt“, verriet der 2016 vom SV Mattersburg nach Bielefeld gekommene Rechtsfuß der Neuen Westfälischen. Ein Blick in die Statistik bestätigt diese Aussage. Im Juli 2015 etwa fungierte Prietl als rechtes Glied einer Dreierkette, als Mattersburg einen überraschenden 2:1-Sieg gegen Red Bull Salzburg landete.

In Bielefeld allerdings wurde Prietl in den ersten knapp zweieinhalb Jahren ausschließlich im Mittelfeld eingesetzt und dürfte sich dort auch in den nächsten Spielen wiederfinden. Zum einen, weil mit Brunner und Börner zwei Alternativen für die Innenverteidigung zurückkehren. Und zum anderen, weil Prietl seine enorme Laufstärke im Mittelfeld noch besser einbringen und von dort zugleich auch das Offensivspiel ankurbeln kann.

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