Arminia Bielefeld: Manuel Prietl ohne Einschränkungen in den Endspurt

Mittelhandbruch vollständig auskuriert

Daniel Kofi-Kyereh gegen Daniel Prietl

Manuel Prietl (r.) ist bereit für das Finale im Aufstiegsrennen. © imago images / Hübner

Mindestens drei Wochenenden muss sich Arminia Bielefeld wie alle anderen deutschen Profiklubs wohl noch in Geduld üben, bevor dann ab dem 9. Mai idealerweise der Ball wieder rollen soll. Während eine Entscheidung über den Re-Start für den 17. April erwartet wird, läuft in Bielefeld das derzeit übliche Training in Kleingruppen und ohne direkten Körperkontakt.

Wann Trainer Uwe Neuhaus die nächsten Gänge einlegen kann, ist im Moment noch offen. Klar ist aber, dass der erfahrene Coach dann uneingeschränkt auf Manuel Prietl zurückgreifen kann. Der zentrale Mittelfeldspieler, der sich beim 1:0-Sieg am 23. Februar gegen Hannover 96 einen Mittelhandbruch zugezogen hat, aber schon zwei Wochen später im Top-Spiel beim VfB Stuttgart ein 65-minütiges Comeback feiern konnte, hat keinerlei Probleme mehr.

Prietl nur in zwei Saisonspielen nicht dabei

„Es fühlt sich alles wieder an wie früher“, erklärte Prietl, der inzwischen auch auf die in der ersten Zeit nach der Verletzung nötige Schutzmanschette verzichten kann, gegenüber der Neuen Westfälischen. Der 28-Jährige, der wegen der Blessur nur den 1:0-Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden verpasste und ansonsten nur ein weiteres Mal aufgrund einer Gelbsperre passen musste, steht bei 23 Saisoneinsätzen und trug mit drei Treffern sowie einer Vorlage zum Bielefelder Erfolg bei. Vor allem aber ist Prietl mit seiner Laufstärke und Einsatzfreude ein wesentlicher Faktor im Spiel der Arminen.

„Wir hatten einen riesigen Lauf, das tat schon weh“, bedauert der 2016 vom SV Mattersburg nach Bielefeld gekommene Österreicher die aktuelle Zwangspause nach wie vor, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, davon nicht aus der Bahn geworfen zu werden: „Aber wir sind auch nicht als einziger Klub betroffen.“

Für Prietl persönlich hat die Unterbrechung mit Blick auf die vollständige Genesung freilich auch eine gute Seite. Und komplett fit kann der Sechser im Aufstiegsrennen sicherlich eine wichtige Rolle spielen.