Arminia Bielefeld: Schwere Knieverletzung bei Christopher Nöthe

Angreifer verlässt das Trainingslager vorzeitig

Christopher Nöthe

Steht vor einer ungewissen Zukunft: Christopher Nöthe (l.) © Imago

UPDATE 21.01.: Arminia Bielefeld hat via Twitter die Diagnose bei Christopher Nöthe mitgeteilt: Der Angreifer erlitt einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden.

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Obwohl nach dem Testspiel über 120 Minuten eine 0:2-Niederlage stand, war Arminia Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen den FC St. Gallen nicht unzufrieden. Vor allem mit der torlosen ersten Stunde, nach der komplett durchgewechselt wurde, zeigte sich der Arminen-Coach abgesehen von der schwachen Chancenverwertung einverstanden.

Wir haben richtig guten Fußball gespielt. (Uwe Neuhaus)

„Wir haben richtig guten Fußball gespielt und hätten deutlich in Führung gehen müssen auf Grund der klaren Torchancen, die wir hatten“, erklärte Neuhaus auf der vereinseigenen Webseite. Mit Blick auf die zweiten 60 Minuten, in denen der Schweizer Erstligist beide Tore erzielte, verwies Neuhaus die Zusammenstellung der Mannschaft: „Wir haben nicht 22 gleichwertige Spieler, so weit sind wir noch nicht. Aber es war zu sehen, dass jeder, der auf dem Platz gestanden hat, alles gegeben hat.“

Nöthes Vertrag läuft aus

Zu den Spielern, die sich im zweiten Teil hätten zeigen dürfen, gehörte Christopher Nöthe. Doch der Angreifer musste nach nur wenigen Minuten in Folge eines Zusammenpralls schon wieder ausgewechselt werden. Dabei erlitt der 31-Jährige, der im Laufe seiner Karriere schon mehrfach außer Gefecht gesetzt war und zuletzt im Jahr 2017 wegen eines Kreuzbandrisses lange pausieren musste, laut der Neuen Westfälischen eine schwere Knieverletzung.

Wie die Arminia mitteilte, wird Nöthe bereits am heutigen Sonntag das eigentlich erst am Dienstag endende Trainingslager in Benidorm verlassen und sich in der Heimat eingehenden Untersuchungen unterziehen.

Eine schwere Verletzung wäre für Nöthe, der bislang in dieser Saison noch ohne Einsatz ist und erst unter Trainer Neuhaus wieder etwas näher an die Mannschaft herangerückt ist, richtig bitter. Denn der auslaufende Vertrag des 2015 vom FC St. Pauli nach Bielefeld gekommenen Stürmers wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verlängert und eine lange Zwangspause würde die Suche nach einem neuen Arbeitgeber sicher nicht einfacher gestalten.

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