Erzgebirge Aue: Abgänge als Voraussetzung für Wintertransfers

Weiter Sorgen um Steve Breitkreuz

Sascha Härtel von Erzgebirge Aue

Könnte Aue im Winter auf Leihbasis verlassen. Talent Sascha Härtel benötigt Spielpraxis. ©Imago/Nordphoto

Mit dem 1:1 gegen den SSV Jahn Regensburg hat der FC Erzgebirge Aue seinen Vorsprung auf Relegationsplatz 16 am Wochenende auf fünf Punkte ausbauen können. Bis zur Winterpause soll dieser Abstand in den Spielen bei der SpVgg Greuther Fürth sowie zu Hause gegen den SV Darmstadt 98 und den 1. FC Union Berlin nun zumindest gewahrt werden.

Dann wird es im Kader voraussichtlich Bewegung geben, wie der auf der Mitgliederversammlung am Wochenende für drei weitere Jahre als Präsident bestätigte Helge Leonhardt andeutete: „Wir haben einen guten Plan. Um zwei, drei neue Spieler zu holen, müssen wir allerdings auch einige Jungs abgeben.“

Nach Informationen der Bild sollen konkrete Entscheidungen aber ähnlich wie in der Vergangenheit erst während des Winter-Trainingslagers vom 7. bis zum 16. Januar in der Türkei fallen.

Kandidaten für einen Abschied im Januar gibt es mehrere. Nahezu sicher sein dürfte, dass die Ausleihe von Maximilian Pronichev (Hertha BSC), der bisher keinerlei Rolle spielt, im Winter vorzeitig beendet und so ein Platz im Kader frei wird. Darüber hinaus steht eine Ausleihe von Youngster Sascha Härtel im Raum. Zuletzt nicht wie erhofft zum Zug gekommene Akteure wie Mario Kvesic und Sören Bertram könnten sich auch Gedanken machen.

Rätselraten bei Steve Breitkreuz

Fest eingeplant ist natürlich Steve Breitkreuz. Der Abwehrchef bereitet derzeit aber Sorgen. Nach einer am vorvergangenen Wochenende beim 1:2 in Bochum erlittenen Kopfverletzung ist der 26-Jährige, der eigentlich gegen Regensburg wieder spielen wollte, weiterhin außer Gefecht gesetzt.

Wir wissen nur, dass bei ihm nix geht. (Daniel Meyer)

Breitkreuz klagt nach wie vor über Kopfschmerzen und Sehstörungen. „Wir wissen nicht, was es ist. Wir wissen nur, dass bei ihm nix geht“, rätselt Trainer Daniel Meyer, der gegenüber Tag24 aber verriet, dass nach einer MRT-Untersuchung eine Gehirnerschütterung ausgeschlossen werden kann. Ob es für Breitkreuz bis zum Spiel am Samstag in Fürth reicht, ist völlig offen.

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