Erzgebirge Aue: Auch mit Rotation in Heidenheim nichts zu holen

Veilchen auf der Ostalb weiter sieglos

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 01.06.20 | 07:39

Dirk Schuster

Dirk Schuster könnte seine Elf gegen den KSC erneut umbauen. © imago images / Picture Point

Dirk Schuster hat den Ruf von Präsident Helge Leonhardt erhört und sich vor dem Gastspiel am Sonntag beim 1. FC Heidenheim (0:3) zu einer größeren Rotation entschieden, nachdem zuvor nach der Corona-Pause dreimal weitgehend das gleiche Personal das Vertrauen erhalten hatte.

Doch auch mit fünf Wechseln in der ersten Elf verpassten es die Veilchen erneut, die 40-Punkte-Marke zu knacken. Nach dem 1:1 beim 1. FC Nürnberg und dem 1:3 gegen Darmstadt 98 bedeutete das 0:3 auf der Ostalb die zweite Pleite in Serie, die den Blick wieder etwas intensiver nach unten gehen lässt.

Zwar sind acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz nach wie vor komfortabel, doch sollte das anstehende Heimspiel gegen den Karlsruher SC verloren werden, wären es plötzlich womöglich nur noch fünf Zähler und das Zittern würde beginnen.

Umstellung auf Viererkette bringt keinen Erfolg

Bestätigt hat sich für den FCE auf jeden Fall, dass der 1. FC Heidenheim ein Angstgegner ist. Nach nunmehr 13 Vergleichen steht für Aue nach wie vor nur ein magerer Sieg, ein 2:1 im Heimspiel der Saison 2016/17, zu Buche. Bei sechs Unentschieden zog Aue gegen den FCH siebenmal den Kürzeren und ist in Heidenheim bei zwei Remis und nun vier Pleiten noch gänzlich sieglos.

Ungeachtet dessen soll nun gegen den KSC unbedingt wieder gepunktet werden. Die aus der Startelf gerutschten Louis Samson, Sören Gonther, Dimitrij Nazarov und Clemens Fandrich, der angeschlagen komplett fehlte, könnten dann ebenso wieder ein Thema werden wie eine Dreier- bzw. Fünferkette. Denn die Umstellung auf Viererkette, die erstmals seit dem 0:3 Anfang Februar beim VfB Stuttgart praktiziert wurde, brachte letztlich nicht den erhofften Erfolg.