Erzgebirge Aue: Breitkreuz und Kalig kurzfristig keine Optionen

Pascal Testroet bald wieder dabei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 25.08.20 | 06:55
Steve Breitkreuz

Weiter außer Gefecht: Steve Breitkreuz. © imago images

Obwohl mit Torwart Philipp Klewin (Arminia Bielefeld), Innenverteidiger Florian Ballas (Dynamo Dresden), Linksverteidiger Gaetan Bussmann (EA Guingamp) und Sechser Ognjen Gnjatic (Korona Kielce) bereits vier Neuzugänge an Land gezogen werden konnten, ist der Kader von Erzgebirge Aue im ligainternen Vergleich eher dünn besetzt. Daran allerdings wird sich bis Transferschluss am 5. Oktober wohl auch nicht allzu viel ändern.

Zwar machten Trainer Dirk Schuster und Geschäftsführer Michael Voigt in den vergangenen Tagen in verschiedenen Interviews kein Geheimnis daraus, noch Verstärkung für den linken Flügel und den Angriff zu suchen, doch gleichzeitig könnte noch der eine oder andere Youngster verliehen werden, um andernorts Spielpraxis zu sammeln.

Im Falle von Niklas Jeck, der vergangene Saison an den VfB Auerbach verliehen war und sich während der bisherigen Vorbereitung einen festen Kaderplatz sichern konnte, hat diese Vorgehensweise bestens funktioniert. Der 18-jährige Jeck profitiert freilich auch ein Stück weit davon, dass mit Fabian Kalig und Steve Breitkreuz zwei erfahrene Innenverteidiger nach wie vor keine Alternativen sind.

Und bei beiden wird es bis zu einem Comeback auch noch einige Zeit dauern. So verriet Voigt nun gegenüber Tag24, dass Kalig nach einem Knorpelschaden im Knie samt mehrerer Eingriffe „noch ein halbes Jahr“ benötige. Die Hoffnung auf eine Rückkehr zur neuen Saison, die der 27-Jährige noch im Winter geäußert hatte, wird sich damit nicht erfüllen.

Keine Prognose bei Breitkreuz

Noch fraglicher ist die Zukunft von Breitkreuz, der aufgrund anhaltender Knieprobleme letztmals am 5. Mai 2019 ein Spiel bestritten hat. „Die Mediziner müssen entscheiden, wie es weitergeht“, wagt Voigt beim 28-Jährigen keine Prognose. Davon, dass Breitkreuz zeitnah zu einer Option wird, ist allerdings sicher nicht auszugehen.

Besser sieht es dagegen bei Angreifer Pascal Testroet aus, der laut Voigt nach dem am Mittwoch zu Ende gegangenen Trainingslager im polnischen Opalenica wieder einsteigen soll. Der Ende Juli am Meniskus operierte Angreifer liegt damit im Zeitplan und dürfte bei planmäßigem Verlauf der kommenden Wochen zum Saisonstart eine Option zumindest als Joker darstellen.